Inhaltsverzeichnis:
- 1 Live Suche
- 2 L
- 3 Leica Lexikon L
- 3.1 Leitz (Ernst Leitz Wetzlar)
- 3.2 Leica
- 3.3 Lichtstärke (Blendenwert)
- 3.4 Linienauflösung (Schärfeleistung)
- 3.5 Lackierung (Oberflächenveredelung)
- 3.6 Limited Edition (Sondermodelle)
- 3.7 Lens Hood (Gegenlichtblende)
- 3.8 Langzeitbelichtung
- 3.9 Lackschäden
- 3.10 Lederbezug
- 3.11 Leica Look
- 3.12 Leitzpark
- 3.13 Linsenformel
- 3.14 Leitz
- 3.15 L-Mount
- 3.16 Light Meter (Belichtungsmesser)
- 4 FAQ – Leica Lexikon L
Live Suche
L
Leica Lexikon L
Leitz (Ernst Leitz Wetzlar)
Leitz ist der Ursprung von Leica. Der Name steht für „Leitz Camera“ – kurz „Leica“.
Das Unternehmen wurde 1869 von Ernst Leitz gegründet und machte 1925 mit der Leica I die Kleinbildfotografie weltberühmt.
Bis heute wird im Werk Wetzlar mit derselben handwerklichen Präzision gearbeitet.
Leica
Steht für LEITZ CAMERA
Lichtstärke (Blendenwert)
Die Lichtstärke beschreibt die maximale Öffnung des Objektivs, z. B. f/1.4 oder f/2.
Je kleiner die Blendenzahl, desto mehr Licht gelangt auf den Sensor. Leica ist berühmt für extrem lichtstarke Objektive wie das Noctilux-M 50 mm f/0.95 ASPH.
Linienauflösung (Schärfeleistung)
Die Linienauflösung beschreibt, wie viele Linienpaare ein Objektiv pro Millimeter auflösen kann.
Leica-Objektive erreichen hier Spitzenwerte – entscheidend für den außergewöhnlichen Detailreichtum und die Klarheit der Bilder.
Lackierung (Oberflächenveredelung)
Leica lackiert ihre Kameras und Objektive mit extrem widerstandsfähigen Lacken.
Besonders beliebt sind Black Paint Modelle, deren Patina im Laufe der Jahre einzigartig wird – ein ästhetisches Markenzeichen unter Sammlern.
Limited Edition (Sondermodelle)
Leica bringt regelmäßig limitierte Editionen heraus, oft in Kooperation mit Künstlern oder Designern.
Beispiele sind die Leica M10-P “Reporter” oder die Leica Q2 “Ghost by Hodinkee” – begehrte Sammlerstücke mit hohem Wiederverkaufswert.
Lens Hood (Gegenlichtblende)
Die Gegenlichtblende schützt die Frontlinse vor Streulicht und mechanischen Schäden.
Leica fertigt sie meist aus Metall und präzise auf das jeweilige Objektiv abgestimmt – Funktion und Design in Perfektion.
Langzeitbelichtung
Bei Langzeitbelichtungen bleibt der Verschluss über längere Zeit geöffnet.
Leica-Kameras bieten dafür den B-Modus (Bulb) und optional Fernauslöser. Ideal für Nacht-, Astro- oder Architekturaufnahmen.
Lackschäden
Leica-Fans schätzen sogar leichte Lackabnutzung – sie verleiht der Kamera Charakter.
„Brassing“ nennt man die goldfarbene Schicht, die unter der schwarzen Lackierung sichtbar wird – oft ein Zeichen für langjährige Nutzung.
Lederbezug
Die Kamerabezüge bestehen meist aus hochwertigem Naturleder oder synthetischen Materialien wie vulkanisiertem Gummi.
Sie bieten Halt, Schutz und verleihen jeder Leica ihre unverwechselbare Haptik.
Leica Look
Der Leica Look beschreibt die einzigartige Bildanmutung, die aus der Kombination von Glas, Lichtstärke, Mikrokontrast und Farbcharakter entsteht.
Er ist schwer zu definieren – aber sofort erkennbar.
Leitzpark
Das moderne Leica-Hauptquartier in Wetzlar mit Museum, Café, Fertigung und Store. Pilgerort für Leica-Fans weltweit.
Linsenformel
Optische Anordnung der Linsen in einem Objektiv. Leica veröffentlicht traditionell Schnittzeichnungen ihrer Objektive – für Sammler und Technikliebhaber ein Highlight.
Leitz
Ursprünglicher Name der Firma Leica. Ab 1869 „Ernst Leitz Wetzlar“. „Leica“ wurde erst in den 1920ern zur Marke.
L-Mount
Digitaler Bajonettanschluss für SL-, CL- und TL-Kameras. Entwickelt von Leica, Panasonic und Sigma (L-Mount-Alliance).
Light Meter (Belichtungsmesser)
Messinstrument für Lichtstärke. Moderne M-Kameras integriert, ältere Modelle (M3, M2) benötigen externen Aufsteck-Meter.
FAQ – Leica Lexikon L
1) Was bedeutet Leitz bei Leica?
Leitz ist der ursprüngliche Name des Unternehmens. „Leica“ steht für „Leitz Camera“.
2) Was bedeutet Lichtstärke bei einem Leica-Objektiv?
Sie beschreibt, wie viel Licht das Objektiv durchlässt. Eine hohe Lichtstärke (z. B. f/1.4) ermöglicht Aufnahmen bei wenig Licht.
3) Was ist die Linienauflösung?
Ein Maß für die Schärfe eines Objektivs. Je höher die Linienauflösung, desto mehr Details werden sichtbar.
4) Warum sind Black Paint Leicas so beliebt?
Weil sie mit der Zeit eine charaktervolle Patina entwickeln. Jeder Kratzer erzählt eine Geschichte.
5) Was bedeutet Limited Edition bei Leica?
Es sind Sondermodelle in kleiner Stückzahl, oft mit speziellen Designs oder Gravuren – begehrt bei Sammlern weltweit.
6) Wozu dient eine Lens Hood?
Sie reduziert Streulicht und schützt das Objektiv vor mechanischen Schäden.
7) Was versteht man unter Langzeitbelichtung?
Eine Technik, bei der der Verschluss lange geöffnet bleibt – perfekt für Nachtaufnahmen oder Lichtspuren.
8) Sind Lackschäden bei Leica ein Problem?
Nein, im Gegenteil – viele Sammler schätzen die sichtbare Nutzungsspuren („Brassing“) als Zeichen echter Handwerkskunst.
9) Welches Material nutzt Leica für Lederbezüge?
Hochwertiges Naturleder oder griffige synthetische Varianten, je nach Modell.
10) Was ist der Leica Look?
Eine Mischung aus hoher Mikrokontrastleistung, präziser Farbwiedergabe und der charakteristischen Plastizität der Leica-Objektive.
11) Gibt es Unterschiede zwischen lackierten und verchromten Modellen?
Ja – lackierte Modelle sind oft empfindlicher, entwickeln aber Patina. Verchromte bleiben länger makellos.
12) Welche Leica gilt als schönstes Limited-Modell?
Die Leica M10-P “Reporter” und die Leica M6 “Black Paint Reissue 2022” gehören zu den beliebtesten Sondereditionen.