Seriennummer eingeben und Produktionsserie, Modellvariante, Datum und Stückzahl bestimmen.
Punkte und Leerzeichen können mit eingegeben werden. Bei überschneidenden Produktionsblöcken werden mehrere mögliche Zuordnungen angezeigt.
Die Zuordnung basiert auf historischen Leica-M-Produktionslisten. Einzelne Seriennummernbereiche können sich überschneiden oder Sondermodelle innerhalb größerer Produktionsblöcke enthalten. In solchen Fällen zeigt der Finder mehrere mögliche Treffer. Das angezeigte Datum bezieht sich auf den dokumentierten Produktionsblock und ist nicht zwingend das exakte Herstellungsdatum der einzelnen Kamera.
Mit unserem Leica M Seriennummern-Finder können Sie eine Seriennummer direkt einem bekannten Produktionsblock zuordnen. Geben Sie dazu einfach die Seriennummer Ihrer Leica M in das Suchfeld ein. Der Finder durchsucht die auf dieser Seite hinterlegten Produktionsdaten und zeigt – soweit dokumentiert – Modell, Modellvariante, Datum der Serie, Seriennummernbereich und Stückzahl.
Die Daten umfassen klassische Leica M-Kameras von den frühen Modellen M1, M2 und M3 über M4 und M5 bis zur Leica M6 und M6 TTL. Darüber hinaus sind zahlreiche besondere Ausführungen und kleinere Produktionsserien dokumentiert.
Leica M Seriennummer und Baujahr bestimmen
Bei klassischen Leica M-Kameras ist die Seriennummer eine der wichtigsten Möglichkeiten, ein Exemplar zeitlich einzuordnen. Die historischen Produktionsdaten wurden in Nummernblöcken geführt. Ein solcher Block enthält einen Anfangs- und Endwert der Seriennummer sowie häufig ein Datum und die zugehörige Modellbezeichnung.
Unser Finder prüft, in welchem dieser dokumentierten Bereiche sich die eingegebene Seriennummer befindet. Dadurch lässt sich häufig wesentlich genauer feststellen, zu welcher Produktionsserie eine Leica M gehört, als allein anhand der Modellbezeichnung.
Ist das angezeigte Datum das exakte Herstellungsdatum?
Nicht unbedingt. Die in den historischen Listen hinterlegten Daten beziehen sich auf die jeweilige Produktionsserie beziehungsweise den dokumentierten Seriennummernblock. Sie sollten deshalb als zeitliche Zuordnung verstanden werden und nicht in jedem Fall als exakter Tag, an dem die einzelne Kamera montiert oder ausgeliefert wurde.
Warum kann eine Leica M Seriennummer mehrere Treffer haben?
Einige Nummernbereiche überschneiden sich. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn innerhalb einer größeren Produktionsserie kleinere Sonderausführungen gesondert dokumentiert wurden. So können beispielsweise besondere Farben, ELC-Ausführungen oder andere Varianten innerhalb eines größeren Seriennummernbereichs liegen.
Der Finder zeigt in solchen Fällen bewusst alle passenden Einträge. Eine besondere Variante wird also nicht automatisch als einzige mögliche Zuordnung dargestellt, wenn gleichzeitig ein übergeordneter Produktionsblock dokumentiert ist.
Leica M3 Seriennummern
Die Leica M3 gehört zu den Modellen, bei denen die Seriennummer für Sammler und Käufer besonders interessant ist. In den Produktionsdaten finden sich neben regulären M3-Serien unter anderem gesonderte Einträge für ELC-Ausführungen, schwarze Kameras und weitere besondere Produktionsblöcke.
Die frühesten in unserer Liste erfassten M3-Nummern beginnen mit der bekannten Seriennummer 700000. Danach folgen zahlreiche Produktionsblöcke aus den 1950er- und 1960er-Jahren. Der Finder ermöglicht es, eine einzelne Kamera direkt innerhalb dieser Bereiche einzuordnen.
Frühe und späte Leica M3 anhand der Seriennummer unterscheiden
Die Leica M3 wurde über viele Jahre produziert. Entsprechend gibt es nicht nur einen zusammenhängenden Nummernbereich, sondern zahlreiche einzelne Produktionsserien. Zusätzlich wurden innerhalb verschiedener Bereiche besondere Varianten separat verzeichnet.
Für die genaue Bewertung einer M3 sollte die Seriennummer deshalb immer zusammen mit den sichtbaren Merkmalen der Kamera betrachtet werden. Der Finder liefert dafür zunächst die historische Zuordnung des Nummernbereichs.
Leica M2 Seriennummern
Auch bei der Leica M2 sind die Produktionsdaten sehr detailliert. Neben normalen M2-Serien sind beispielsweise Ausführungen wie M2 ELC, M2 mit Selbstauslöser, schwarze M2 sowie weitere Varianten in den historischen Daten verzeichnet.
Gerade deshalb ist eine reine Jahresliste bei der M2 wenig komfortabel. Mit einer direkten Seriennummernabfrage lässt sich schneller erkennen, welche Einträge für eine konkrete Kamera infrage kommen.
Sonderausführungen der Leica M2
Bei einzelnen Leica M2 können kleinere Sonderblöcke innerhalb größerer Produktionsbereiche liegen. Deshalb kann der Finder bei derselben Seriennummer mehr als einen Treffer anzeigen. Ein solcher Mehrfachtreffer ist kein Fehler der Suche, sondern bildet die vorhandenen historischen Produktionsangaben ab.
Leica M1 Seriennummern
Für die Leica M1 enthält die Datenbank zahlreiche Produktionsblöcke ab Ende der 1950er-Jahre. Neben den normalen Serien finden sich auch besondere Einträge, beispielsweise einzelne farbige Ausführungen oder Produktionsblöcke mit ergänzenden Hinweisen.
Über die Seriennummer lässt sich prüfen, in welchem dokumentierten Produktionszeitraum die jeweilige M1 eingeordnet ist und welche Stückzahl für diesen Block angegeben wurde.
Leica M4 Seriennummern
Unter der Bezeichnung Leica M4 finden sich mehrere unterschiedliche Generationen und Varianten. Die Daten auf dieser Seite umfassen neben der klassischen M4 unter anderem Einträge zu M4 ELC, M4-M, M4 Mot, M4-2 und M4-P.
M4, M4-2 und M4-P unterscheiden
Der Finder berücksichtigt die Modellbezeichnung des jeweiligen Produktionsblocks. Dadurch kann die Suche nicht nur eine allgemeine zeitliche Einordnung liefern, sondern bei vielen Nummern auch anzeigen, welcher M4-Variante die Produktionsserie zugeordnet wurde.
Bei besonderen oder sehr kleinen Serien sollte das Ergebnis trotzdem immer zusammen mit den tatsächlichen Merkmalen der Kamera geprüft werden.
Leica M5 Seriennummern
Die Leica M5 wurde sowohl in schwarzer als auch in verchromter Ausführung produziert. In den historischen Daten sind die jeweiligen Produktionsblöcke getrennt aufgeführt. Zusätzlich findet sich ein früher als „0-Series“ bezeichneter Nummernbereich.
Eine Suche nach der Seriennummer kann deshalb neben dem Zeitraum auch Hinweise auf die in der Produktionsliste hinterlegte Ausführung liefern.
Leica M6 Seriennummern und Baujahre
Bei der Leica M6 ist die Seriennummer besonders interessant, weil die Kamera über einen langen Zeitraum produziert wurde und zahlreiche reguläre sowie besondere Ausführungen existieren. Die Datenbank enthält Produktionsblöcke für schwarze und verchromte M6 sowie verschiedene Sonderausführungen.
Die Seriennummer hilft dabei, eine M6 zunächst einem Produktionszeitraum zuzuordnen. Bei bestimmten Bereichen kann zusätzlich eine besondere Modellbezeichnung hinterlegt sein.
Sondermodelle der Leica M6
In den historischen Produktionsdaten finden sich unter anderem kleinere Serien mit besonderen Bezeichnungen. Solche Einträge können für Sammler interessant sein, sollten aber nicht allein aufgrund der Seriennummer als abschließender Echtheitsnachweis verstanden werden.
Bei einer seltenen Leica M6 sollten zusätzlich Gravuren, Ausführung, Gehäusemerkmale, Zubehör, Dokumente und Provenienz geprüft werden.
Leica M6 TTL Seriennummern
Am Ende des auf dieser Seite erfassten Zeitraums finden sich auch Produktionsblöcke der Leica M6 TTL. Dadurch kann der Finder ebenfalls entsprechende Nummern aus den dokumentierten Serien der späten 1990er-Jahre erkennen.
Weitere Leica M Modelle und Sonderkameras
Die historische Liste enthält nicht ausschließlich M1 bis M6. Dokumentiert sind auch weitere Modelle und Spezialausführungen wie MP, MP2, MD, MDa, MD-2 sowie verschiedene Postkameras und Sonderproduktionen.
Solche Modelle können über die Einstellung „Weitere M-Modelle“ beziehungsweise über die Suche ohne Modellfilter gefunden werden.
Was bedeutet die Stückzahl im Suchergebnis?
Die angezeigte Stückzahl stammt aus dem jeweiligen historischen Datensatz und bezieht sich auf den dokumentierten Produktionsblock. Sie bedeutet nicht automatisch, dass heute genauso viele Exemplare existieren oder dass jedes Exemplar dieses Nummernbereichs tatsächlich ausgeliefert wurde.
Bei Sonderausführungen können kleinere Serien innerhalb eines größeren Nummernblocks dokumentiert sein. Deshalb ist die Stückzahlangabe vor allem als Information zur jeweiligen Produktionsserie zu verstehen.
Wie zuverlässig sind Leica M Seriennummernlisten?
Historische Produktionslisten sind eine außergewöhnlich hilfreiche Grundlage für die Einordnung klassischer Leica Kameras. Gleichzeitig zeigen die Daten selbst, dass nicht alle Einträge vollkommen widerspruchsfrei sind. Es gibt überschneidende Bereiche, Sonderproduktionen, ergänzende Hinweise und einzelne ungewöhnliche Angaben.
Wir geben diese Besonderheiten deshalb im Finder nicht künstlich als eindeutige Information aus. Wenn mehrere Datensätze zur eingegebenen Seriennummer passen, werden mehrere mögliche Ergebnisse angezeigt.
Leica Seriennummern für Kameras und Objektive
Diese Seite konzentriert sich bewusst auf die detaillierten Produktionsdaten der klassischen Leica M-Modelle. Wenn Sie stattdessen eine andere Leica Kamera oder ein Leica Objektiv anhand der Seriennummer bestimmen möchten, nutzen Sie unseren umfassenden Leica Seriennummern-Finder für Kameras und Objektive.
Leica M Seriennummern bei Roter Punkt Kamera
Bei Roter Punkt Kamera beschäftigen wir uns täglich mit klassischen und gebrauchten Leica M-Kameras. Eine Seriennummer ist dabei häufig der erste Schritt, um Modell, Produktionszeitraum und mögliche Ausführung eines Exemplars genauer einzuordnen.
Gerade bei seltenen Varianten sollte eine Bewertung jedoch niemals ausschließlich auf der Seriennummer beruhen. Zustand, Originalität, technische Merkmale, Gravuren, Zubehör und vorhandene Dokumente gehören ebenfalls zu einer seriösen Beurteilung einer klassischen Leica.
Sie möchten Ihre Leica M verkaufen?
Quellen:
- cameraquest.com und Weitere
- Leica Mitarbeiter und ehemalige Mitarbeiter aus der Produktion
