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Leica M7 – Ankauf und Verkauf: Test 2024

Leica M7

Leica selbst nennt die M7: „Die Vollendung der klassischen M-Fotografie“. Klassiker sind Werke, die sich mit der Gegenwart reiben. Sie werden nie umgeschrieben, sondern auf Basis einer veränderten Welt neu interpretiert: Die analoge Leica M7 ist solch ein Klassiker. Wie jede Leica M ist sie zuallererst ein mechanisches Präzisionsinstrument.

Doch durch den gezielten Einsatz modernster Elektronik ist sie zugleich die vielseitigste und exakteste analoge Leica M, die es je gab. Ein Beispiel: Die Leica M7 bietet auf Wunsch eine stufenlose Zeitautomatik – damit sich der Fotograf ganz auf Fokussierung und Ausschnitt konzentrieren kann.

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»Virtuosität mit der Geschwindigkeit des Lichts: Die M7 löst ein altes Rätsel ganz neu… Licht… und jeder Fotograf hat sein eigenes speziel­les Verhältnis zu dem Licht, das den Film belebt. Mit der stufenlosen Zeitautomatik dieser Leica sind es nur noch die Fingerspitzen, die das Auge vom Film trennen. Tagsüber wie nachts lässt es sich perfekt mit dem vorhandenen Licht arbeiten. Dabei macht es die ausgewogene Abstimmung der Leica Belichtungsmessung möglich, die Lichtquelle kreativ einzusetzen und sie zugleich zu kontrollieren. Nie zuvor gab es eine so intelligente Art zu fotografieren: Der Fotograf ist das Licht.«

Fotograf Ralph Gibson

Präzise Arbeiten mit der Leica M7

Der legendäre Leica Tuchschlitzverschluss aller analogen M-Kameras wurde für die M7 grundlegend über-arbeitet und steuert die Belichtungszeiten fast unhörbar elektronisch – eine unverzichtbare Basis für die Zeitautomatik. Die am häufigsten verwendeten Verschlusszeiten 1/60 s und 1/125 s funktionieren sogar ohne Batterien.

Leica M7 mit Blick von oben
Leica M7 mit Blick von oben

Allgemeines zur Leica M7

Die LEICA M7 ist eine Messsucherkamera mit manuellem Fokus und einer automatischen 35-mm-Vollbildkamera mit elektronischem Verschluss.

Sie verfügt sowohl über einen manuellen als auch einen von der Blende bevorzugten automatischen Belichtungsmodus und funktioniert mit allen LEICA M-Objektiven und Zubehörteilen, die seit 1954 hergestellt wurden.

„Entfernungsmesser“ bedeutet, dass Sie fokussieren, indem Sie ein überlagertes Bild in einem separaten Sucher ausrichten. Das ist das Fenster oben rechts.

Leica M7 mit dem Summicron 35mm ASPH.
Leica M7 mit dem Summicron 35mm ASPH.

Im Gegensatz zu Spiegelreflexkameras schauen Sie durch ein Sucherfenster und nicht durch das Objektiv durch einen Spiegel. Auf diese Weise können Messsucherkameras viel weniger wiegen, haben eine schärfere Optik, vibrieren weniger und verursachen weniger Geräusche als Spiegelreflexkameras, für die zusätzliche Prismen, Spiegel und Mechaniken erforderlich sind. Dies bedeutet jedoch auch, dass Sie mit einer Spiegelreflexkamera nicht annähernd so genau schauen und fokussieren können. Aus diesem Grund sind Messsucherkameras in den 1960er Jahren über Nacht veraltet. Leica stellt diese weiterhin für eine Minderheit von Menschen her, die kleine, leise und einfache Kameras mit hervorragender Optik gegenüber dem Komfort und der präzisen Zusammensetzung von Spiegelreflexkameras bevorzugen.

Keiner weiß dieses Qualität zu schätzen, der noch nie mit einer Leica M fotografiert hat. Auch das Gewicht ist sehr entscheidend, meine M6 mit drei Objektiven wiegt nur die Hälfte einer Spiegelreflexkamera ohne Objektiv.

Was ist neu an der Leica M7?

Präziser arbeiten mit der Leica M7: Der legendäre Leica Tuch-Schlitzverschluss aller M-Kameras wurde grundlegend überarbeitet und steuert jetzt die Belichtungszeiten fas unhörbar elektronisch, – eine unverzichtbare Basis für die Zeitautomatik.

Kreativ blitzen mit der M7: In Verbindung mit einem speziell ausgerüsteten Blitzgerät kann die M7 auch auf dem zweiten Verschlussvorhang blitzen. Der Vorteil: eine viel natürlicher Bildeindruck z.B. bei Langzeitaufnahmen mit Aufhellblitz.

In höchster Geschwindigkeit blitzen: Zusätzlich zur üblichen 1/5 s kann die M7 jetzt auch mit speziellen Metz-Blitzgeräten bis zu einer Synchronzeit von 1/1000 s blitzen. Die Einstellung von Belichtung und Blitz erfolgen dabei manuell.

Fehlbelichtungen vermeiden: Bei der LEICA M7 wird die Filmempfindlichkeit nicht mehr nur manuell, sondern wahlweise auch automatisch eingestellt (DX-Codierung). Ärgerliche Fehlbelichtungen durch falsche ASA-Einstellungen sind so ausgeschlossen. Für Belichtungskorrekturen im Automatikbetrieb gibt es einen Override von ±2 Blendenstufen.

Automatisch belichten: Als Alternative zum gewohnten manuellen Belichtungsabgleich – der natürlich auch weiterhin zur Verfügung steht – bietet die LEICA M7 eine komfortable, stufenlos arbeitende Zeitautomatik mit Messwertspeicherung am Auslöser.

Sofort loslegen: Ergonomisch direkt neben dem Auslöseknopf platziert, startet der ON/OFF-Schalter zum einen die Elektroni der Leica M7, zum anderen blockiert er den Auslöser, wenn die Kamera ausgeschaltet ist.

Immer alles im Blick: Ein bei Messsucherkameras einzigartiges System zeigt im Sucher der Leica M7 auf weniger als zwei Quadratmillimetern Fläche insgesamt 33 verschiedene Anzeigensegmente – für eine optimale Information 15fach vergrößert.

Die LEICA M7 – absolute Zuverlässigkeit

Das Messsuchersystem: ist ein optisches Meisterwerk, geschaffen für fotografisches Arbeiten auf höchstem Niveau. Anders als beim Spiegelreflexsystem, wo Brennweite und Lichtstärke die Genauigkeit der Messung bestimmen, bleibt die Messbasis im Entfernungsmesser der Leica M unabhängig vom Objektiv immer gleich groß. Deshalb ist ihre Genauigkeit bei kurzen Brennweiten um ein vielfaches höher. Dazu garantiert ein besonderes Verfahren der Entfernungsmessung schnelles, präzises und punktgenaues Fokussieren auch bei extrem schlechten Lichtverhältnissen. Um Kontrast und Helligkeit weiter zu erhöhen, werden die Sucherfenster jetzt mit einer besonders kratzfesten Mehrschichtvergü­tung versehen. Auch alle weiteren für ein perfektes Ergebnis relevanten Informationen und die Umgebung des Motivs sind im Leuchtrahmensucher zu sehen – die ideale Voraussetzung für spontanes, unauffälliges Fotografieren. Drei Suchervergrößerungen stehen zur Wahl: die Weitwinkel und Brillenträgerversion 0.58 x, die Universalvergrößerung 0.72x sowie die Televariante 0.85x.

Die Belichtungsmessung

Leica M7 mit weißem Fleck auf dem Verschlussrollo
Leica M7 mit weißem Fleck auf dem Verschlussrollo

Die Belichtungsmessung: Gegenlicht, spotartige Beleuchtung oder seitliches Streiflicht sorgen für unterschiedliche Farben, Helligkeiten und Kontraste. Eine Herausforderung, die die M7 problemlos besteht. Ihre selektive Belichtungsmessung durch das Objektiv wird durch leichten Druck auf den Auslöser eingeschaltet. Eine Fotodiode misst nun über eine Sammellinse das von einem weißen Fleck auf dem Verschlussrollo reflektierte Licht. Diese selektive Belichtungsmessung arbeitet absolut präzise und ist dank ihrer außerordentlich hohen Empfindlichkeit selbst bei Kerzenlicht einsetzbar. In Kombination mit der stufenlos arbeitenden Zeitautomatik sind perfekt belichtete Aufnahmen unter allen Bedingungen problemlos möglich.

Die Mechanik

Die Mechanik: ist in Sachen Präzision und Zuverlässigkeit unschlagbar. Zum Einsatz kommen ausschließlich hochwertige Materialien: Die Deckkappe der M7 wird in modernen Verfahren aus massivem Messing gefräst. Hauptkörper und Gehäuse bestehen aus leichtem, aber dennoch äußerst widerstandsfähigem Aluminium- Druckguss. In jeder Situation und auch unter extremen Bedingungen arbeitet die LEICA M7 schnell, unkompliziert und vor allem leise – geräuschvolle Schwingspiegel und Springblendenautomatiken gibt es bei ihr nicht. Das Auslösegeräusch ist des­halb wesentlich leiser als von Spiegelreflexkameras gewohnt. Ähnlich langlebig und robust sind auch das verchromte Schnellwechselbajonett und die wenigen Knöpfe und Schalter. Sie sind so ergonomisch angeordnet und griffig gestaltet, dass sie selbst mit Handschuhen bedient werden können. Durch eine fühlbare Markierung lassen sich Leica Objektive sogar im Dunkeln wechseln. Sie können auch ohne schützende Kappe hingestellt werden, weil es keine vorstehenden Stifte und Hebel gibt, die sich eventuell verbiegen.

Die Zeitautomatik

LEICA M7 mit Zeitautomatik

Die Zeitautomatik: Schneller, bequemer und sicherer: Die LEICA M7 verfügt neben dem gewohnten manuellen Belichtungsabgleich über eine stufenlos arbeitende Zeitautomatik – nach Vorwahl der Objektivblende ermittelt die Elektronik ganz automatisch die für eine richtige Belichtung ideale Verschlusszeit, auch für Langzeitbelichtungen von bis zu 32 Sekunden, Ebenfallseine Neuerung: Mit der Messwertspeicherung am Auslöser kann die gewünschteBelichtung für eine ganz bestimmte Stelle festgehalten werden. Und die Belichtungskorrektur (Override) über- oder unterbelichtet auf Wunsch jetzt auch ganze Aufnahmeserien mit ± 2 Belichtungsstufen.

Der Verschluss

Der Verschluss: Der einzigartige Tuch-Schlitzverschluss der Leica M ist legendär. Nun wurde er – unter Beibehaltung aller seiner Vorteile – für die M7 komplett überarbeitet und mit einer elektronischen Steuerung der Belichtungszeiten ausgestattet, einer Grundlage für die ebenfalls neue Zeit­automatik. Zwei mechanisch gesteuerte Belichtungszeiten von 1/60s und 1/125 s garantieren der LEICA M7 Einsatzbereitschaft auch bei Ausfall der Batterien. Schließlich konnte der schon beim Vorgängermodell M6 extrem leise, schnelle und erschütterungsarme Verschlussablauf beibehalten wer­den. Die Auslöseverzögerung beträgt trotz elektronischer Steuerung nur 12 Millisekunden und ist damit fast zehnmal schneller als die einer üblichen Autofokus-Spiegelreflexkamera.

Die Sucheranzeige

Die Sucheranzeigen: 33 Anzeigesegmente auf einer Fläche von gerade mal 0,7×2,3 mm sind ein technisches Meisterwerk und für Messsucherkameras einzigartig. Vor allem deshalb, weil sie dem Fotografen in 15facher Vergrößerung optimal sichtbar präsentiert werden und er damit auf einen Blick über alle Informationen für ein gutes Bild verfügt. Die Automatik-Verschlusszeit wird per LED-Anzeige im unteren Teil des großen und hellen Messsuchers angezeigt, für den manuellem Betrieb der LEICA M7 wurde die bewährte Lichtwaage beibehalten. Bei Langzeitaufnahmen wird die verbleibende Belichtungszeit im Sucher angezeigt, bei Zeitaufnahmen (B) zählt sie die Sekunden aufwärts. Die Hellig­keit der Anzeige passt sich der Umgebung automatisch an, was für beste Sichtbarkeit auch bei grellem Sonnenlicht sorgt und in Available-Light-Situationen ein Blenden durch die Anzeige verhindert.

An- und Ausschalten der Leica M7

Der ON/OFF-Schalter: Neu bei der LEICA M7 ist der separate ON/OFF-Schalter.

Er wurde aus ergonomischen Gründen direkt am Auslöseknopf angebracht und dient zum Starten der Kameraelelektronik. In den ersten zwei Sekunden nach dem Einschalten wird automatisch in der Sucheranzeige die Empfindlichkeit des eingelegten Films angezeigt. In OFF-Stellung blockiert er den Auslöser.

Blitz Syschronisation

Leica M7 mit Leica Blitz TTL
Leica M7 mit Leica Blitz TTL

Die Blitz-Synchronzeit: Neben der von der LEICA M6 TTL (Through The Lens) bekannten Blitz-Belichtungsmessung ist die LEICA M7 mit einer weiteren technischen Neuerung ausgestattet, die das in vielen Situatio­nen sinnvolle Aufhellen eines Motivs bei Tageslicht problemlos macht – die HSS (High-speed-Synchronisation) – mit einer Belichtungszeit von bis zu 1/1000 s. Die Einstellung von Belichtung und Blitz erfolgen hier manuell. Ein speziell ausgerüstetes Metz-Blitzgerät wurde für dieses schnelle Blitzen entwickelt.

Blitzen auf den zweiten Streich: Wenn ein wirklich natürlicher Bildein­druck gewünscht ist, wie es zum Beispiel bei Langzeitaufnahmen mit Aufhellblitz Sinn macht, kann die LEICA M7 auch auf dem zweiten Ver­schlussrollo blitzen. Diese Funktion ist ebenfalls in Verbindung mit dem speziell ausgerüsteten Metz-Blitzgerät möglich.

Kreativ Blitzen

In Verbindung mit einem speziell ausgerüsteten Blitzgerät kann die M7 auch auf dem zweiten Verschlussrollo blitzen. Der Vorteil: ein natürlicherer Bildeindruck z. B. bei Langzeitaufnahmen mit Aufhellblitz. Zusätzlich zur üblichen 1/50 s kann die M7 mit speziellen Metz-Blitzgeräten bis zu einer Synchronzeit von 1/IOOOs blitzen.

Die Codierung

LEICA M7 mit der DX Codierung
LEICA M7 mit der DX Codierung

DX-Codierung: Die LEICA M7 verfügt über eine automatische Einstellung der Filmemp­findlichkeit, durch die versehentliche Fehlbelichtungen durch falsche ASA-Einstellungen endgültig der Vergangenheit angehören. Wahlweise kann die Filmempfindlichkeit natürlich auch weiterhin manuell eingegeben werden.

Warum ist die Leica M7 so gut?

Sie ist klein und leise, wie jede andere Leica M auch. Man kann mit der M7 Langzeitbelichtungen bis zu 38 Sekunden durchführen. Während die Kamera sicher auf einem Stativ steht, kann man in aller Ruhe belichten.

Fehlbelichtungen vermeiden

Bei der Leica M7 wird die Filmempfindlichkeit nicht nur manuell, sondern wahlweise auch automatisch über eine berührungslose Abtastung eingestellt (DX-Codierung). Ärgerliche Fehlbelichtungen durch falsche ISO-Einstellungen sind so ausgeschlossen. Belichtungskorrekturen im Automatikbetrieb von ±2 Blendenstufen sind ebenfalls möglich.

Leica M7 mit einem Summicron 35mm ASPH., mit Blick von oben
Leica M7 mit einem Summicron 35mm ASPH., mit Blick von oben

Automatisch belichten

Als Alternative zum gewohnten manuellen Belichtungsabgleich analoger
M-Kameras – der natürlich auch weiterhin zur Verfügung steht – bietet die M7 eine komfortable, stufenlos arbeitende Zeitautomatik mit Messwertspeicherung am Auslöser.

Sofort starten

Ergonomisch direkt neben dem Auslöseknopf platziert, startet der ON/OFF-Schalterzum einen die Elektronik der Leica M7, zum anderen blockiert er den Auslöser,wenn die Kamera ausgeschaltet ist.

Immer im Bilde sein

Ein bei Messsucherkameras einzigartiges System zeigt im Sucherder Leica M7 übersichtlich alle relevanten Informationen: die von derZeitautomatik gebildete Verschlusszeit, Über- oderUnterbelichtung bei manueller Einstellung, die Bereit-schaft eines aufgesetzten Blitzgeräts sowie die Warnung bei nachlassender Batteriekapazität.

FAQ und Ratgeber zur analogen Leica M7 Kamera

Wie kältefest ist die M7?

Wie alle Leica M Kameras des M-Systems hat auch die M7 keine Probleme bei Temperaturen knapp unter 0 Grad. Allerdings kann man Langzeitbelichtungen nicht empfehlen, wegen der Batterien die die Kamera benötigt.

Wurden auf die M7 Länderfahnen aufgedruckt?

Das ist tatsächlich richtig, es gab eine Art Testserie mit Länderflaggen oben auf dem Deckel. Ist Geschmackssache wem es gefällt, warum nicht.

Benötigt die M7 Batterien?

Die LEICA M7 benötigt für die Steuerung des Verschlusses – außer für die zwei mechanisch gebildeten und daher immer verfügbaren Verschlusszeiten 1/60s und 1/125s – wie auch für die Belichtungsmessung zwei Lithium-Batterien Typ DL 1/3Nmit je 3 Volt. Zur – elektronisch gesteuerten –Auslösung eines angeschlossenen Blitzgeräts sind sie ebenfalls notwendig. Lithium Batterien sind viele Jahre fast ohne Energieverlust lagerfähig. Dies ist besonders dann von Vorteil, wenn die Kamera oft für längere Zeit nichteingesetzt wird.

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