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Leica M4 – kaufen oder verkaufen: Test 2021

Leica M4

Der bisherigen Tradition getreu, brachte Leitz 1967 das Modell M4 auf den Markt. Und da diese Kamera eine Reihe weiterer Verbesserungen aufwies, verkörperte sie die Kontinuität der Entwicklung der M-Modelle. Ihre Serienproduktion begann mit der Nummer 1.175.001.

Die M4 besitzt die besten Eigenschaften der M3 und der M2 gleichzeitig und dazu eine Reihe weiterer Verbesserungen. Das Gehäuse ist nur wenig verändert durch die Verwendung einer Rückspuleinrichtung mit schräg gestellter, ausklappbarer Kurbel. Der Sucher war für die Einspiegelung der Leuchtrahmen für 35, 50, 90 und 135 mm Brennweite ausgelegt, wobei die Leuchtrahmen für 35 mm und für 135 mm ineinanderliegend in der gleichen Maske erschienen. Der Hebel für die manuelle Einblendung der Leuchtrahmen, der Rückspulhebel und der Selbstauslöser befanden sich an der gleichen Stelle wie bei der M3. Alle diese Bedienungshebel waren geändert und zeigten ein moderneres, die klassischen Formen verlassendes Design. Die Handhabung der Kamera ist durch eine geänderte Aufwickelspule erleichtert worden. Bei der der Filmanfang nicht mehr sorgfältig auf der Spule befestigt werden muss.

Die Leica M4 und das klassische Design

Das Zählwerk stellte sich automatisch zurück auf eine Anfangsposition (zwei Teilstriche vor „0“), wenn man den Gehäuseboden abnahm; der Schnellschalthebel war verbessert und hatte ein bewegliches Kunststoffende zur leichteren Bedienung.

Die M4 ist anfangs in der verchromten Ausführung hergestellt worden. Später dann schwarz lackiert und in den Jahren danach in beiden Ausführungen gleichzeitig.

In Wetzlar wurden Exemplare der M4 in kleinen Auflagen für die Verwendung des elektrischen Motors aus US-Produktion ausgerüstet; diese immer schwarz lackierten Kameras trugen die Bezeichnung M4 MOT oder gelegentlich auch M4M.

Einige Seriennummem waren der Produktion von Leitz Canada zugeordnet. Die Produktion wurde 1971 mit der Nummer L286.700 vorläufig eingestellt. Ende 1973 jedoch entschloß man sich nochmals eine kleine Serie der M4 in schwarzer Ausführung zu fertigen, jetzt allerdings in der neuen Art der Schwarzverchromung, die man in Wetzlar und Kanada speziell für die M5 entwickelt hatte. Nur die späten M4-Exemplare aus der kanadischen Produktion trugen eine Gravur die den Produktionsort auswies. Die frühen M4-Exemplare aus Kanada hatten einen Gehäusedeckel mit Wetzlarer Gravur.

Die letzten Exemplare der M4 wurden 1975 mit den Nummern 1.443.000 bis 1.443.170 produziert.

Verschlusszeiten und Blitzsynchronisation

Die Verschlußzeiten der M4 wiesen die übliche Reihe auf: B-l-2-4-8-15-30-60- 125-250-500-1000, und die Blitzsynchronisation entsprach der der M3. Jedoch hatte man die Blitzkontakte inzwischen auf den genormten Koaxialstecker mit 3 mm Durchmesser umgestellt, so daß kein Spezialkabel oder -adapter mehr erforderlich war.

Für die M4 wurde ein neuer CdS-Belichtungsmesser, MR4, entwickelt. Dessen Meßfeld mit dem Bildfeld eines 90-mm-Objektivs übereinstimmte, so daß man mit Hilfe des manuell eingeblendeten Leuchtrahmens für 90 mm Brennweite eine Selektivmessung durchführen konnte.

Eine Filmmerkscheibe befand sich wie bei der M3 an der Rückseite des Gehäuses, und die Gravuren auf dem Gehäusedeckel entsprachen dem gewohnten Bild. Als Kuriosität ist anzumerken, daß die Ösen für den Tragriemen bei den schwarz lackierten Kameras verchromt, aber bei den schwarz verchromten schwarz waren.

Die LEICA M4-2

In der chronologischen Reihenfolge war die M5 mit Innenmessung das nächste Modell der M-Kameras.

Die M4-2 wurde 1977 als verbesserte Version der M4 herausgebracht, für die eine regelmäßige Nachfrage bestand. Sie unterschied sich nur durch kleine technische Veränderungen. Und ganz in der Tradition von Leitz – durch einen erweiterten Ausstattungsumfang von ihrer Vorgängerin. Die Produktion begann mit der Nr. 1.480.001 und lief 1980 mit der Nr. 1.533.350 aus.

Die M4-2 wurde ausschließlich in schwarzer Ausführung geliefert. Abgesehen von den vergoldeten Kameras dieses Modells, die im Jahr 1979 aus Anlass des 100. Geburtstages von Oskar Barnack hergestellt wurden. Ursprünglich sollte die Anzahl der vergoldeten M4-2 auf 500 Exemplare mit den Nummern 1.527.201 bis 1.527.700 begrenzt werden; aufgrund der großen Nachfrage entschloß man sich jedoch, eine Serie von weiteren 500 vergoldeten Kameras (Nr. L528J51 bis L528.650) aufzulegen. In der Mechanik glich die M4-2 der früheren M4 fast völlig. Man hatte bei Leitz lediglich auf den Einbau des Selbstauslösers verzichtet. Demgegenüber war aber jede M4-2 für die Verwendung eines elektrischen Motors ausgerüstet. Der Motor für die M4-2 glich weitgehend dem in den USA für die Modelle M2 und M4 gebauten Vorgänger. Er war jedoch bei Leitz überarbeitet worden und benötigte jetzt nur noch vier anstelle von acht Batterien.

Diese Verbesserungen zur M4 gab es

Eine weitere wichtige Verbesserung gegenüber der M4 war der eingebaute Mittenkontakt im Zubehörschuh. Die beiden Blitzkontakte auf der Rückseite des Gehäusedeckels waren jedoch weiter vorhanden.

Der Code der M4-2 war 10410 für die schwarze und 10420 für die vergoldete Ausführung. Die Beschriftung auf der Frontseite entsprach der des Modells M5. Auf der Oberseite des Gehäusedeckels war nur das klassische LEICA- Logo vorhanden. Alle Exemplare dieses Modells wurden in Kanada gefertigt.

Für Sammler ist interessant, daß etwa 95 Exemplare (Nr. 1.468.001 bis 1.468.091 und möglicherweise fünf oder sechs weitere) auf der Vorderseite einen roten Punkt mit dem Schriftzug „Leitz“ darin trugen. Bei M4-2-Exemplaren, die den roten Punkt auf der Vorderseite tragen, aber nicht zu den oben genannten Seriennummern gehören, muß der Punkt nach dem Verlassen des Werkes angebracht worden sein. Die Exemplare mit dem roten Punkt sind besonders begehrt und deshalb meist teurer als die M4-2 ohne den roten Punkt.

FAQ Ratgeber zur Leica M4

Was ist das Besondere an einer Leica M4?

Es ist eben nicht nur eine einzige Sache, die eine Leica M4 ausmacht, sondern vieles. Geliebt wird sie vor allem wegen ihres zeitlosen Designs, der hohen Qualität made in Germany und ihres ganz besonderen Charmes, der schnell auf ewig binden kann. Wer einmal eine Leica besitzt, kommt nicht mehr von ihr weg, heißt es oft.

Quellen, Literatur und weitere Verweise

  • Leica Handbuch für Sammler

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