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Leica IIf – eine Schraubleica von 1951-1956

Leica IIf

1951, ein Jahr nachdem die IIIf erschienen war, brachte Leitz das Modell IIf heraus, eine IIIf ohne die langen Verschlusszeiten und mit einem vereinfachten Zubehörschuh, der nur mit zwei Schrauben befestigt war und eine große Feder wie bei der IIc aufwies.

Die Produktion begann mit der Nummer 451.001 und lief zunächst in zwei Auflagen mit insgesamt 9000 Exemplaren. Diese beiden Auflagen von 451.001 bis 455.000 und 570.001 bis 575.000 hatten Verschlusszeiten von 1/30 s bis 1/500 s und B sowie schwarze Synchronisationsziffem. Ab der dritten Auflage (Nr. 611.001 bis 615.000) wurde der verbesserte Verschluss mit den Zeiten 1/25 s, 1/50 s, 1/75 s, 1/100 s, 1/200 s, 1/500 s sowie B und roten Synchronisationsziffem eingebaut. Wie bei der IIIf wurde später die 1/1000 s als kürzeste Zeit ergänzt. Insgesamt wurden 34.000 Exemplare der IIf hergestellt.

Meine Leica IIf von oben. Beide Bezeichnungen sind zu sehen: DRP und GmbH

Der Code für das Gehäuse der Ilf war LOOSE, mit ELMAR 1:3,5/50 mm LOOEL und mit SUMMICRON 1:2/50 mm LOOUN. Die Mechanik der Blitzsynchronisation war die gleiche wie bei der Ulf. Die ersten beiden Auflagen (9000 Exemplare) waren mit schwarzen, die späteren mit den roten Synchronisationsziffern ausgestattet. Bei einigen Kameras aus den Jahren 1952/53 war hoch die alte Gravur „D.R.P.“ zu finden, aber bereits die Ergänzung des Firmennamens durch „GmbH“, die sonst erst später verwendet wurde. Die Produktion der Ilf wurde 1956 eingestellt.


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