Ein Tag bei Roter Punkt Kamera – hinter den Kulissen eines Leica Pre-Owned Händlers

Roter Punkt Kamera – von morgens bis Abends nur Leica
Wie sieht eigentlich ein ganz normaler Arbeitstag bei einem spezialisierten Leica-Händler aus?
Besucher unserer Website sehen sorgfältig ausgewählte gebrauchte Leica-Kameras, hochwertige Originalfotos und ausführliche Zustandsbeschreibungen. Was dabei meist unsichtbar bleibt, ist die Arbeit, die lange vor der Veröffentlichung eines Angebots beginnt.
Eine gebrauchte Leica kommt nicht einfach in das Regal und anschließend in den Onlineshop. Jede Kamera bringt ihre eigene Geschichte mit. Manche Exemplare wurden über Jahre behutsam gepflegt und befinden sich in einem nahezu neuwertigen Zustand. Andere tragen sichtbare Gebrauchsspuren, die von Reisen, Reportagen und vielen besonderen fotografischen Momenten erzählen.
Gerade deshalb beginnt unsere Arbeit lange vor dem eigentlichen Verkauf.
Zunächst verschaffen wir uns einen umfassenden ersten Eindruck. Anschließend werden Kamera oder Objektiv sorgfältig begutachtet, geprüft, fotografiert und möglichst transparent beschrieben. Dabei geht es nicht darum, eine Leica möglichst schnell anzubieten. Viel wichtiger ist, dass Interessenten genau wissen, welchen Artikel und welchen Zustand sie erwarten können.
Ehrlichkeit, nachvollziehbare Zustandsangaben und persönliche Beratung gehören zu den Grundsätzen von Roter Punkt Kamera.
Manche Kunden besuchen unsere Website zum ersten Mal, weil sie ihre erste Leica suchen. Andere kennen uns bereits seit Jahren, erweitern ihre Ausrüstung oder sind auf der Suche nach einem bestimmten Modell, einem seltenen Objektiv oder einem besonderen Sammlerstück.
Mit diesem Beitrag möchten wir Sie einen Tag lang hinter die Kulissen mitnehmen.
Begleiten Sie uns durch den Alltag bei Roter Punkt Kamera und erleben Sie, wie aus einer gebrauchten Leica der Beginn einer neuen fotografischen Geschichte wird.
08:30 Uhr
Der Tag beginnt mit einer Leica und einer Tasse Kaffee
Noch ist es ruhig im Leica Wohnzimmer. Genau der richtige Moment, um den Arbeitstag zu planen, erste Nachrichten zu lesen und sich einen Überblick über die anstehenden Aufgaben zu verschaffen.

Ein ruhiger Beginn im Leica Wohnzimmer
Nicht jeder Arbeitstag beginnt sofort mit Telefonaten, Paketen oder Kundenanfragen. Bevor die ersten Leica-Kameras ausgepackt und geprüft werden, beginnt der Morgen häufig mit einem ruhigen Moment im Leica Wohnzimmer Berlin.
Eine Tasse Kaffee gehört fast immer dazu. Auf dem Tisch liegt meist bereits eine Leica – vielleicht eine klassische Leica M6, eine digitale Leica M11, eine Leica Q oder ein Objektiv, das im Laufe des Tages noch genauer geprüft und fotografiert werden soll.
In diesen ersten Minuten geht es bewusst nicht um Hektik. Termine werden geprüft, erste E-Mails gelesen und die Kameras ausgewählt, die an diesem Tag besondere Aufmerksamkeit benötigen.
Diese ruhige Atmosphäre passt erstaunlich gut zur Philosophie von Leica.
Leica steht für viele Fotografen nicht für größtmögliche Geschwindigkeit oder eine möglichst hohe Zahl an Aufnahmen. Eine Leica lädt vielmehr dazu ein, genauer hinzusehen, bewusster zu entscheiden und sich auf den richtigen Moment zu konzentrieren.
Diese Haltung prägt nicht nur die Fotografie, sondern auch unsere tägliche Arbeit.
Kein Arbeitstag gleicht dem anderen
Obwohl sich bestimmte Abläufe wiederholen, ist jeder Tag anders. Manchmal wartet am Morgen bereits ein Paket mit einer seltenen analogen Leica M. An einem anderen Tag trifft ein aktuelles digitales Modell ein, das nur kurze Zeit verwendet wurde.
Es gibt Tage mit mehreren persönlichen Beratungsterminen. An anderen stehen Produktfotografie, Zustandsbeschreibungen und die Aufnahme neuer Angebote in den Shop im Mittelpunkt.
Hinzu kommen die Arbeit am Leica Lexikon, neue Beiträge im Leica Blog und die laufende Erweiterung des Leica M Guide.
Diese Mischung aus Handel, Beratung, Fotografie und Wissensvermittlung macht den Alltag bei Roter Punkt Kamera abwechslungsreich.
Leica-Kameras sind Teil des Arbeitsplatzes
Wer einen vollkommen leeren und sterilen Schreibtisch erwartet, wird vermutlich überrascht sein. Neben Computer, Notizblock und Kaffeetasse liegt fast immer eine Leica griffbereit.
Sie liegt dort nicht als Dekoration, sondern weil sie Teil der täglichen Arbeit ist.
Vielleicht muss eine Kundenfrage zu einem bestimmten Modell beantwortet werden. Vielleicht werden zwei Kameragenerationen miteinander verglichen. Oder ein Objektiv wird noch einmal in die Hand genommen, bevor seine Zustandsbeschreibung fertiggestellt wird.
Nur wer regelmäßig mit den unterschiedlichen Leica-Modellen arbeitet, kennt ihre Besonderheiten wirklich.
Die Freude an Leica bleibt
Manchmal werde ich gefragt, ob es nach so vielen Jahren noch etwas Besonderes ist, täglich Leica-Kameras in der Hand zu halten.
Die Antwort ist eindeutig:
„Ja – vielleicht sogar mehr als früher. Denn jede Leica bringt eine eigene Geschichte mit.“
Manche Kameras wirken beinahe unberührt. Andere zeigen deutlich, dass mit ihnen gearbeitet und gelebt wurde. Genau diese Unterschiede machen den Umgang mit Leica Pre-Owned so interessant.
09:15 Uhr
Wenn eine gebrauchte Leica zum ersten Mal auf dem Prüftisch liegt
Der erste Eindruck einer gebrauchten Leica entsteht oft innerhalb weniger Augenblicke. Für eine verlässliche Zustandsbewertung reicht ein kurzer Blick jedoch nicht aus.

Jede Leica wird zunächst in Ruhe betrachtet
Wenn eine gebrauchte Leica bei Roter Punkt Kamera eintrifft, beginnt die Prüfung nicht sofort mit technischen Einzelheiten.
Zunächst wird die Kamera in Ruhe betrachtet.
Wie wirkt der Gesamteindruck? Wurde sie regelmäßig benutzt oder überwiegend aufbewahrt? Sind sichtbare Gebrauchsspuren gleichmäßig verteilt oder gibt es einzelne auffällige Stellen?
Auch die Art der Nutzung lässt sich manchmal bereits an kleinen Details erkennen. Abrieb an den Kanten, feine Spuren an der Bodenplatte oder Veränderungen an häufig berührten Bedienelementen können Hinweise darauf geben, wie intensiv eine Kamera verwendet wurde.
Gebrauchsspuren sind dabei nicht automatisch ein Mangel.
Eine ältere Leica darf zeigen, dass mit ihr fotografiert wurde. Entscheidend ist, dass ihr Zustand realistisch eingeordnet und später nachvollziehbar beschrieben wird.
Der Lieferumfang gehört zur ersten Bestandsaufnahme
Bevor die eigentliche Funktionsprüfung beginnt, wird kontrolliert, welches Zubehör mitgeliefert wurde.
Dazu können unter anderem gehören:
- Originalverpackung
- Akku und Ladegerät
- Trageriemen
- Gehäusedeckel
- Bedienungsanleitung
- Garantiekarte oder Kaufbeleg
- Gegenlichtblende und Objektivdeckel
- zusätzliche Batterien oder Zubehörteile
Der Lieferumfang kann für den späteren Wert einer gebrauchten Leica eine Rolle spielen. Besonders bei Sammlermodellen sind Originalverpackung, Dokumente und vollständig erhaltenes Zubehör für viele Käufer wichtig.
Bei einer Kamera, die vor allem zum Fotografieren gekauft wird, kann dagegen der technische Zustand deutlich wichtiger sein als ein vollständig erhaltener Karton.
Deshalb bewerten wir nicht nur einzelne Merkmale, sondern immer das Gesamtpaket.
Die erste äußere Prüfung
Nun wird das Gehäuse von allen Seiten genauer betrachtet.
Dabei achten wir unter anderem auf:
- Kanten und Ecken des Kameragehäuses
- Bodenplatte und Deckkappe
- Display und Schutzglas
- Sucherfenster und Messsucherfenster
- Objektivbajonett
- Bedienelemente und Einstellräder
- Belederung oder Gehäusebeschichtung
- Anschlüsse, Klappen und Abdeckungen
- Seriennummer und Modellbezeichnung
Gerade bei schwarz lackierten Leica-Kameras kann sichtbarer Abrieb für manche Fotografen einen besonderen Reiz besitzen. Andere Kunden suchen ausdrücklich ein möglichst unberührtes Exemplar.
Beides ist legitim.
Unsere Aufgabe besteht nicht darin, Gebrauchsspuren zu bewerten oder zu beschönigen, sondern sie möglichst genau zu erfassen.
Hören, fühlen und bedienen
Eine Kamera lässt sich nicht allein mit den Augen prüfen.
Viele Hinweise ergeben sich erst bei der Bedienung.
Wie fühlt sich der Auslöser an? Lassen sich Einstellräder gleichmäßig bewegen? Sitzen Schalter und Hebel fest? Gibt es ungewöhnliche Geräusche oder auffälligen Widerstand?
Bei einer mechanischen Leica M ist das Bediengefühl anders als bei einer modernen digitalen Leica. Eine Leica M6, eine Leica MP und eine Leica M11 können deshalb nicht nach demselben Schema beurteilt werden.
Jedes Modell verlangt Kenntnisse über seine eigenen technischen und konstruktiven Besonderheiten.
Genau deshalb ist die tägliche Beschäftigung mit unterschiedlichen Leica-Generationen so wichtig.
Analog und digital erfordern unterschiedliche Prüfungen
Bei einer analogen Leica stehen andere Punkte im Mittelpunkt als bei einer digitalen Kamera.
Bei analogen Modellen achten wir beispielsweise auf:
- Filmtransport und Rückspulmechanik
- Verschlussablauf
- Sucher und Messsucher
- Belichtungsmesser, sofern vorhanden
- Zustand der Filmkammer
- Dichtungen und mechanische Bedienelemente
Bei digitalen Leica-Kameras kommen weitere Prüfpunkte hinzu:
- Sensor und Sensoroberfläche
- Display und elektronische Anzeigen
- Speicherkartenschacht
- Akku und Ladefunktion
- Tasten, Menüs und Schnittstellen
- elektronischer Sucher, sofern vorhanden
Eine sichtbare Staubspur auf dem Sensor ist beispielsweise anders einzuordnen als ein Kratzer oder eine dauerhafte Veränderung der Sensoroberfläche.
Deshalb ist eine sorgfältige Betrachtung wichtiger als eine schnelle pauschale Aussage.
Der erste Eindruck ist nur der Anfang
Nach der ersten äußeren und funktionalen Kontrolle steht noch keine endgültige Zustandsbewertung fest.
Eine Kamera kann äußerlich hervorragend erhalten sein und dennoch eine technische Auffälligkeit zeigen. Umgekehrt kann ein sichtbar genutztes Gehäuse technisch ausgezeichnet funktionieren.
Optischer Zustand und technische Funktion müssen deshalb getrennt betrachtet werden.
Genau diese Unterscheidung ist beim Kauf einer gebrauchten Leica besonders wichtig.
Käufer sollen nicht nur erfahren, wie eine Kamera aussieht, sondern auch, wie ihr Gesamtzustand eingeschätzt wurde.
Weitere Informationen zu unserer Einordnung finden Sie auf der Seite Zustandsbewertung unserer Leica-Produkte.
Warum eine sorgfältige Prüfung Zeit braucht
Eine hochwertige gebrauchte Kamera lässt sich nicht zuverlässig innerhalb weniger Minuten beurteilen.
Besonders bei älteren Leica-Modellen kommt es auf Details an, die erst bei genauerem Hinsehen sichtbar werden.
Hinzu kommt, dass nicht jede Auffälligkeit sofort eindeutig einzuordnen ist. Manchmal ist ein zweiter Blick erforderlich. Gelegentlich werden Vergleichskameras oder vorhandene Unterlagen herangezogen, um eine Besonderheit besser beurteilen zu können.
Diese Zeit ist gut investiert.
Denn eine ehrliche Beschreibung beginnt mit einer gründlichen Bestandsaufnahme.
„Eine gebrauchte Leica muss nicht makellos sein. Aber ihr Zustand muss nachvollziehbar und ehrlich beschrieben werden.“
10:00 Uhr
Warum der erste Eindruck einer gebrauchten Leica täuschen kann
Eine Leica kann auf den ersten Blick nahezu neuwertig wirken – und trotzdem kleine technische Auffälligkeiten besitzen. Umgekehrt gibt es Kameras mit sichtbarer Patina, die technisch hervorragend funktionieren.

Mehr als nur ein schöner erster Eindruck
Viele Interessenten achten zunächst auf das äußere Erscheinungsbild einer Kamera. Das ist völlig verständlich, schließlich begleitet eine Leica ihren Besitzer oft viele Jahre oder sogar Jahrzehnte.
Doch gerade bei hochwertigen gebrauchten Leica-Kameras lohnt sich ein zweiter Blick.
Kleine Lackabriebe, feine Gebrauchsspuren oder leicht glänzende Kanten erzählen häufig nichts anderes als die Geschichte einer Kamera, die regelmäßig und mit Freude genutzt wurde.
Solche Spuren sind kein Makel – sie gehören oft zum Charakter einer Leica.
Viel wichtiger ist die Frage:
Wie arbeitet die Kamera heute?
Patina ist nicht gleich Verschleiß
Gerade ältere Leica M Kameras entwickeln im Laufe der Jahre eine ganz besondere Ausstrahlung.
Schwarzer Lack wird an den Kanten heller, Messing scheint durch und jedes kleine Detail erzählt von vergangenen Fototouren, Reportagen oder Reisen.
Viele Leica-Fotografen schätzen genau diese Patina.
Andere wünschen sich dagegen ein möglichst makelloses Exemplar.
Beides ist nachvollziehbar.
Unsere Aufgabe besteht deshalb darin, den Zustand möglichst objektiv zu beschreiben und aussagekräftige Originalfotos bereitzustellen.
Technik lässt sich nicht fotografieren
So hilfreich hochwertige Produktfotos auch sind – sie zeigen nicht alles.
Ein Foto verrät beispielsweise nicht,
- wie sich der Auslöser anfühlt,
- wie präzise der Messsucher arbeitet,
- ob Einstellräder leichtgängig laufen,
- wie sauber der Filmtransport funktioniert oder
- wie harmonisch der Verschluss arbeitet.
Genau deshalb endet unsere Prüfung nicht mit der Kamera vor der Fotowand.
Erfahrung macht den Unterschied
Im Laufe der Jahre entwickelt man ein Gespür für Leica-Kameras.
Manche Besonderheiten fallen bereits beim ersten Anfassen auf.
Andere zeigen sich erst nach mehreren Handgriffen oder beim direkten Vergleich mit einem baugleichen Modell.
Dieses Wissen lässt sich kaum aus Datenblättern oder technischen Unterlagen lernen.
Es entsteht durch den täglichen Umgang mit unterschiedlichsten Leica-Kameras und Leica-Objektiven.
Originalfotos schaffen Vertrauen
Aus diesem Grund verwenden wir möglichst keine Herstellerbilder oder Symbolfotos.
Stattdessen fotografieren wir jede Kamera sorgfältig aus verschiedenen Perspektiven.
Gebrauchsspuren werden dabei nicht versteckt.
Im Gegenteil:
Sie gehören zu einer ehrlichen Beschreibung dazu.
Unser Ziel ist, dass Käufer ihre Leica auspacken und genau das vorfinden, was sie anhand der Fotos und Beschreibung erwartet haben.
„Vertrauen entsteht nicht durch perfekte Kameras, sondern durch ehrliche Beschreibungen.“
10:45 Uhr
Jedes Leica-Objektiv erzählt seine eigene Geschichte
Wer zum ersten Mal ein älteres Leica-Objektiv in die Hand nimmt, sieht häufig nur Glas und Metall. Wer sich intensiver mit Leica beschäftigt, erkennt dagegen Charakter, Geschichte und oft jahrzehntelange Fotografie.

Das Objektiv verdient genauso viel Aufmerksamkeit wie die Kamera
Viele Käufer konzentrieren sich zunächst auf das Kameragehäuse. Verständlich – schließlich entscheidet oft das Modell über den Kauf.
Doch mindestens genauso wichtig ist das Objektiv.
Es beeinflusst nicht nur Schärfe und Kontrast, sondern prägt den gesamten Bildeindruck. Viele Leica-Fotografen entscheiden sich ganz bewusst für bestimmte Objektive, weil sie deren Bildcharakter besonders schätzen.
Ein Summicron zeichnet anders als ein Summilux. Ein Noctilux besitzt wieder seinen ganz eigenen Charakter.
Genau deshalb betrachten wir jedes Objektiv mit derselben Sorgfalt wie die Kamera selbst.
Der erste Blick gilt dem Glas
Zunächst werden Front- und Hinterlinse sorgfältig betrachtet.
Dabei achten wir unter anderem auf:
- Kratzer
- Reinigungsspuren
- Staubeinschlüsse
- Beschädigungen der Vergütung
- Nebel oder Trübungen
- Pilzbefall
- Abplatzungen an den Linsenrändern
Nicht jede kleine Auffälligkeit beeinflusst später die Bildqualität.
Gerade ältere Leica-Objektive zeigen oft minimale Reinigungsspuren oder einzelne Staubpartikel im Inneren.
Solche Erscheinungen sind bei jahrzehntealten Objektiven häufig völlig normal.
Mechanik ist mindestens genauso wichtig
Ebenso sorgfältig prüfen wir die gesamte Mechanik.
- läuft der Fokussierring gleichmäßig?
- arbeitet die Blende sauber?
- rasten die Blendenstufen korrekt ein?
- gibt es Spiel?
- funktioniert das Bajonett einwandfrei?
Gerade Leica-Objektive zeichnen sich durch ihre außergewöhnlich präzise Mechanik aus.
Deshalb fällt bereits eine kleine Veränderung oft sofort auf.
Jedes Objektiv besitzt seinen eigenen Charakter
Das Besondere an Leica ist, dass viele Objektive nicht nur technisch überzeugen, sondern einen ganz eigenen Bildcharakter besitzen.
Manche liefern bereits bei Offenblende höchste Schärfe.
Andere begeistern durch ein besonders harmonisches Bokeh oder einen sanften Bildübergang.
Genau deshalb kaufen viele Fotografen nicht einfach irgendein Objektiv.
Sie suchen ganz bewusst nach einem bestimmten Summicron, Summilux oder Elmarit.
„Ein Leica-Objektiv begleitet viele Fotografen ein Leben lang.“
Originalzustand oder überarbeitet?
Immer wieder stellt sich die Frage, ob ein Objektiv bereits gewartet oder überarbeitet wurde.
Eine fachgerechte Wartung kann sinnvoll sein und die Funktion langfristig erhalten.
Gleichzeitig schätzen manche Sammler einen möglichst originalen Zustand.
Deshalb beschreiben wir bekannte Informationen hierzu so transparent wie möglich.
Unsere Aufgabe
Wir möchten nicht entscheiden, welches Leica-Objektiv das beste ist.
Viel wichtiger ist, dass Käufer nachvollziehen können, welchen Zustand ein Objektiv besitzt und ob es zu ihren fotografischen Ansprüchen passt.
Genau deshalb nehmen wir uns für jedes einzelne Objektiv ausreichend Zeit.
11:45 Uhr
Originalfotos statt Symbolbilder – warum jedes Detail zählt
Eine gebrauchte Leica kauft niemand allein aufgrund technischer Daten. Deshalb zeigen wir grundsätzlich den tatsächlichen Artikel – nicht irgendein baugleiches Modell.

Der erste Eindruck entsteht heute online
Früher konnte man eine Kamera im Fachgeschäft in die Hand nehmen, verschiedene Modelle vergleichen und sich selbst einen Eindruck verschaffen.
Heute beginnt dieser erste Eindruck fast immer am Bildschirm.
Genau deshalb investieren wir viel Zeit in die Produktfotografie.
Unsere Kunden sollen bereits vor dem Kauf erkennen können, in welchem Zustand sich eine Leica befindet.
Originalfotos schaffen Vertrauen.
Sie zeigen nicht nur die Kamera, sondern auch ihre kleinen Besonderheiten.
Keine Symbolbilder – jede Leica wird einzeln fotografiert
Für uns gehört es selbstverständlich dazu, jede Leica und jedes Leica-Objektiv selbst zu fotografieren.
Sie sehen deshalb genau den Artikel, der später verschickt wird.
Lackabrieb, kleine Gebrauchsspuren oder Besonderheiten werden nicht ausgeblendet.
Im Gegenteil:
„Eine ehrliche Produktfotografie ist der erste Schritt zu einer ehrlichen Kaufentscheidung.“
Unsere Aufgabe besteht nicht darin, eine Kamera möglichst perfekt aussehen zu lassen.
Viel wichtiger ist, dass die Fotos den tatsächlichen Zustand möglichst realistisch wiedergeben.
Licht ist wichtiger als aufwendige Technik
Gute Produktfotos entstehen nicht automatisch durch eine teure Kamera.
Entscheidend sind Licht, Perspektive und Geduld.
Gerade bei Leica-Kameras spielen Oberflächen, Lackierungen und feine Strukturen eine große Rolle.
Zu hartes Licht kann Gebrauchsspuren überbetonen.
Zu weiches Licht lässt wichtige Details verschwinden.
Deshalb entstehen viele Produktfotos erst nach mehreren Aufnahmen aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
Auch kleine Details verdienen Aufmerksamkeit
Neben den klassischen Gesamtansichten fotografieren wir bewusst auch kleine Details.
- Leica Gravuren
- Seriennummern (wenn sinnvoll)
- Bedienelemente
- Sucherfenster
- Bajonett
- Bodenplatte
- Objektivfassung
- Blendenring
Gerade diese Nahaufnahmen helfen vielen Interessenten dabei, den Zustand einer Kamera deutlich besser einzuschätzen.
Produktfotografie braucht Zeit
Bis alle Aufnahmen entstanden sind, vergeht oft deutlich mehr Zeit, als viele vermuten.
Die Kamera wird mehrfach umgesetzt, gedreht und aus unterschiedlichen Perspektiven fotografiert.
Anschließend werden die Bilder gesichtet und nur diejenigen ausgewählt, die den tatsächlichen Zustand möglichst unverfälscht wiedergeben.
Auch das gehört zu einer ehrlichen Zustandsbeschreibung.
Weniger ist manchmal mehr
Unser Ziel ist nicht, möglichst spektakuläre Bilder zu erzeugen.
Viel wichtiger sind natürliche Farben, ausgewogene Kontraste und eine realistische Darstellung.
Denn am Ende soll der Käufer beim Auspacken genau die Leica in den Händen halten, die er auf unseren Bildern gesehen hat.
12:45 Uhr
Aus vielen Bildern entsteht eine ehrliche Präsentation
Ist die Produktfotografie abgeschlossen, beginnt der nächste wichtige Arbeitsschritt. Aus zahlreichen Aufnahmen wählen wir diejenigen Bilder aus, die den tatsächlichen Zustand einer Leica möglichst realistisch wiedergeben.

Jede Aufnahme wird sorgfältig betrachtet
Nach einer Fotosession liegen oft viele Einzelaufnahmen vor. Manche unterscheiden sich nur durch einen minimal veränderten Blickwinkel, andere zeigen bestimmte Details besonders deutlich.
Jetzt beginnt die Auswahl.
Welche Aufnahme zeigt den tatsächlichen Zustand am besten? Welche Perspektive vermittelt einen möglichst realistischen Eindruck? Welche Detailaufnahme hilft später bei der Kaufentscheidung?
Genau diese Fragen entscheiden darüber, welche Bilder später im Shop erscheinen.
Weniger Bearbeitung – mehr Ehrlichkeit
Moderne Bildbearbeitungsprogramme bieten nahezu unbegrenzte Möglichkeiten. Gebrauchsspuren lassen sich entfernen, Farben verändern oder Reflexionen verschwinden mit wenigen Klicks.
Genau das möchten wir bewusst nicht.
Natürlich werden Helligkeit oder Weißabgleich angepasst, damit die Kamera möglichst natürlich dargestellt wird.
Gebrauchsspuren, Lackabrieb oder kleine Besonderheiten bleiben jedoch sichtbar.
„Unsere Fotos sollen nicht schöner sein als die Kamera – sondern möglichst genau zeigen, was Sie später erhalten.“
Farben möglichst natürlich wiedergeben
Besonders bei Leica spielt die Oberfläche eine wichtige Rolle. Schwarzer Lack, silber verchromte Gehäuse oder eloxierte Objektive wirken je nach Licht ganz unterschiedlich.
Deshalb achten wir darauf, Farben möglichst neutral wiederzugeben.
Ziel ist keine spektakuläre Darstellung, sondern ein realistischer Eindruck.
Gerade Käufer hochwertiger Leica-Produkte möchten sich auf die Bilder verlassen können.
Auch kleine Details werden bewusst gezeigt
Während der Bildauswahl prüfen wir jede Aufnahme noch einmal genau.
Kleine Lackstellen, minimale Gebrauchsspuren oder feine Gravuren werden nicht ausgespart.
Im Gegenteil:
Gerade diese Detailaufnahmen helfen später vielen Interessenten dabei, den Zustand besser einzuschätzen.
Eine gute Produktfotografie beantwortet oft bereits viele Fragen, bevor sie überhaupt gestellt werden.
Die fertigen Bilder erzählen bereits einen großen Teil der Geschichte
Erst wenn alle Fotos ausgewählt und überprüft sind, entsteht ein vollständiger Eindruck der Kamera.
Zusammen mit der Zustandsbeschreibung bilden sie die Grundlage für jedes neue Angebot im Shop.
Genau deshalb investieren wir bewusst Zeit in diesen Arbeitsschritt.
Denn Vertrauen entsteht nicht erst nach dem Kauf – sondern bereits beim Betrachten der Bilder.
14:00 Uhr
Eine ehrliche Zustandsbeschreibung braucht Zeit
Nachdem Kamera, Objektiv und Produktfotos sorgfältig geprüft wurden, folgt der vielleicht wichtigste Schritt des gesamten Tages: die Zustandsbeschreibung.

Worte schaffen Vertrauen
Gute Fotos zeigen viel – aber sie erzählen nicht die ganze Geschichte.
Deshalb erhält jede Leica bei Roter Punkt Kamera eine ausführliche und möglichst transparente Zustandsbeschreibung.
Unser Ziel ist nicht, einen Artikel möglichst attraktiv erscheinen zu lassen. Viel wichtiger ist, dass unsere Kunden bereits vor dem Kauf wissen, was sie erwartet.
„Lieber eine kleine Gebrauchsspur mehr erwähnen als eine zu wenig.“
Genau dieses Prinzip begleitet uns seit vielen Jahren.
Keine Kamera gleicht der anderen
Selbst wenn zwei Leica-Kameras am selben Tag produziert wurden, können sie sich heute deutlich unterscheiden.
Die eine wurde jahrzehntelang intensiv genutzt, die andere lag fast unberührt im Schrank.
Deshalb verwenden wir keine vorgefertigten Standardtexte.
Jede Beschreibung wird individuell erstellt und orientiert sich am tatsächlichen Zustand der jeweiligen Kamera oder des Objektivs.
Unsere Zustandsbewertung
Um unseren Kunden die Orientierung zu erleichtern, arbeiten wir mit einer klaren Zustandsbewertung.
- A+++ – gebraucht, neuwertig
- A++ – gebraucht, top erhalten
- A+ – gebraucht, sehr gut erhalten
- A – gebraucht, gut erhalten
- A/B – guter Zustand mit minimalen Gebrauchsspuren
- B – guter Zustand mit sichtbaren Gebrauchsspuren
- C – deutliche Gebrauchsspuren
Hinter jeder Bewertung steht eine sorgfältige Prüfung und keine pauschale Einschätzung.
Mehr über unsere Bewertungsmaßstäbe erfahren Sie auf unserer Seite Zustandsbewertung.
Transparenz ist wichtiger als perfekte Formulierungen
Natürlich freuen wir uns über besonders gut erhaltene Leica-Kameras.
Trotzdem gehört es für uns dazu, auch kleine Besonderheiten offen anzusprechen.
Eine feine Reinigungsspur auf einer Frontlinse, minimale Lackspuren an der Bodenplatte oder eine kleine Macke am Gehäuse werden deshalb nicht verschwiegen.
Viele dieser Merkmale haben keinerlei Einfluss auf die Funktion – sie gehören jedoch zu einer ehrlichen Beschreibung.
Warum wir uns diese Zeit nehmen
Eine sorgfältige Zustandsbeschreibung entsteht nicht in wenigen Minuten.
Fotos werden noch einmal mit der Kamera verglichen, Details überprüft und Formulierungen bewusst gewählt.
Erst wenn Bild und Beschreibung wirklich zusammenpassen, wird das Angebot veröffentlicht.
Denn am Ende soll der Käufer genau die Leica erhalten, die er anhand unserer Beschreibung erwartet.
Unsere Philosophie
Jede gebrauchte Leica besitzt ihre eigene Geschichte.
Diese Geschichte möchten wir weder beschönigen noch dramatisieren.
Unser Ziel ist eine möglichst faire und nachvollziehbare Beschreibung, damit unsere Kunden mit einem guten Gefühl kaufen können.
„Vertrauen entsteht nicht durch Superlative, sondern durch Ehrlichkeit.“
15:00 Uhr
Ich berate Sie persönlich!
Fast täglich erreichen uns Anfragen von Menschen, die auf der Suche nach ihrer ersten Leica sind oder ihre bestehende Ausrüstung erweitern möchten. Dabei geht es selten nur um technische Daten – sondern um die Frage, welche Leica wirklich zu den eigenen fotografischen Vorstellungen passt.

Jeder Fotograf hat andere Wünsche
Es gibt keine Leica, die für jeden Fotografen gleichermaßen perfekt ist.
Manche suchen eine möglichst kompakte Kamera für Reisen. Andere fotografieren überwiegend Reportagen, Architektur oder Portraits. Wieder andere möchten den Einstieg in das Leica M-System wagen oder ihre Sammlung um ein bestimmtes Modell erweitern.
Genau deshalb beginnt unsere Beratung nicht mit einer Kamera, sondern mit einer Frage:
„Was möchten Sie fotografieren?“
Erst wenn wir die Antwort kennen, sprechen wir über Kameramodelle, Objektive und sinnvolle Kombinationen.
Zuhören ist wichtiger als Verkaufen
Gute Beratung bedeutet für uns nicht, möglichst schnell ein bestimmtes Modell zu empfehlen.
Im Gegenteil.
Manchmal stellt sich im Gespräch heraus, dass eine deutlich günstigere Leica die bessere Wahl ist. In anderen Fällen lohnt sich das Warten auf ein bestimmtes Modell oder Objektiv.
Unser Ziel ist nicht der schnelle Abschluss, sondern eine langfristige Zufriedenheit.
Viele unserer Kunden begleiten wir bereits seit Jahren. Manche haben ihre erste Leica bei uns gekauft und sind inzwischen zum dritten oder vierten Mal bei uns.
Das Leica Wohnzimmer in Berlin
Nicht jede Entscheidung lässt sich am Bildschirm treffen.
Deshalb bieten wir nach vorheriger Terminvereinbarung persönliche Beratung im Leica Wohnzimmer Berlin an.
Dort können verschiedene Leica-Kameras und Objektive in Ruhe angesehen, verglichen und ausprobiert werden.
Ohne Hektik. Ohne Zeitdruck. Ohne den typischen Verkaufsdruck eines Ladengeschäfts.
Viele Kunden schätzen genau diese entspannte Atmosphäre.
Erfahrung lässt sich nicht aus Datenblättern lernen
Technische Daten findet man heute überall im Internet.
Viel schwieriger ist die Frage, wie sich eine Leica im täglichen Einsatz tatsächlich anfühlt.
Wie unterscheiden sich eine Leica M10 und eine Leica M11 im praktischen Einsatz?
Welches Summicron passt besser zur eigenen Art zu fotografieren?
Wann lohnt sich ein Summilux – und wann genügt vielleicht ein Elmarit?
Solche Fragen lassen sich oft erst nach vielen Jahren praktischer Erfahrung beantworten.
Eine Beratung endet nicht mit dem Kauf
Auch nach dem Kauf bleiben viele Kunden mit uns in Kontakt.
Sie berichten von ihren ersten Erfahrungen, stellen Fragen zur Bedienung oder möchten ihre Ausrüstung später erweitern.
Genau das verstehen wir unter persönlicher Betreuung.
Eine Leica begleitet viele Menschen über viele Jahre – manchmal sogar ein Leben lang.
„Die schönste Rückmeldung ist, wenn ein Kunde sagt: Genau diese Leica habe ich gesucht.“
16:00 Uhr
Das Leica Wohnzimmer – mehr als nur ein Ausstellungsraum
Wer zum ersten Mal das Leica Wohnzimmer betritt, merkt schnell: Hier geht es nicht um ein klassisches Ladengeschäft. Es geht um Zeit, Ruhe und persönliche Gespräche.

Bewusst kein klassisches Fotogeschäft
Viele Besucher erwarten zunächst einen typischen Kameraladen mit Verkaufsregalen, Laufkundschaft und hektischem Betrieb.
Genau das wollten wir bewusst vermeiden.
Das Leica Wohnzimmer ist ein Ort, an dem Leica-Fotografen ankommen, sich umsehen und Kameras in aller Ruhe kennenlernen können.
Es gibt keinen Zeitdruck.
Keine Warteschlange.
Keine laute Verkaufsatmosphäre.
Stattdessen stehen persönliche Gespräche und die Freude an Leica im Mittelpunkt.
Leica muss man erleben
Viele Entscheidungen lassen sich nicht anhand technischer Daten treffen.
Wie liegt eine Leica M tatsächlich in der Hand?
Wie fühlt sich der Fokussierring eines Summicron an?
Welche Unterschiede spürt man zwischen einer Leica M10 und einer Leica M11?
Genau diese Fragen beantworten sich oft erst, wenn man die Kamera selbst in die Hand nimmt.
„Eine Leica sollte man nicht nur ansehen – man sollte sie erleben.“
Zeit für persönliche Gespräche
Viele Termine dauern deutlich länger als ursprünglich geplant.
Nicht weil komplizierte Technik erklärt werden muss, sondern weil Leica fast immer Gespräche auslöst.
Kunden erzählen von ihren ersten analogen Kameras, von Reisen oder von besonderen Bildern, die sie mit ihrer Leica aufgenommen haben.
Daraus entstehen oft Gespräche, die weit über den eigentlichen Kamerakauf hinausgehen.
Genau diese Begegnungen machen den Alltag bei Roter Punkt Kamera so besonders.
Leica verbindet Menschen
Im Laufe der Jahre haben wir Menschen aus ganz Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern kennengelernt.
Manche kommen gezielt wegen eines bestimmten Modells.
Andere besuchen Berlin und verbinden ihren Aufenthalt mit einem Termin im Leica Wohnzimmer.
Immer wieder entstehen daraus interessante Gespräche und manchmal sogar langjährige Bekanntschaften.
Der Leica Stammtisch Berlin
Aus dieser Begeisterung entstand auch der Leica Stammtisch Berlin.
Mehrmals im Jahr treffen sich Leica-Fotografinnen und Leica-Fotografen zum Erfahrungsaustausch.
Es geht nicht um Verkaufsveranstaltungen, sondern um gemeinsame Leidenschaft für Fotografie, Kameras und spannende Gespräche.
Viele Teilnehmer kennen sich inzwischen seit Jahren.
„Leica verbindet Menschen – oft weit über die Fotografie hinaus.“
17:00 Uhr
Leica Wissen weitergeben – warum unsere Arbeit nicht beim Verkauf endet
Nicht jeder Arbeitstag endet mit dem Versand einer Kamera. Häufig beginnt jetzt ein ganz anderer Teil unserer Arbeit: Erfahrungen weitergeben, Wissen sammeln und Inhalte erstellen, die anderen Leica-Fotografen bei ihrer Entscheidung helfen.

Jeder Kundentermin bringt neue Erkenntnisse
Viele Themen entstehen nicht am Schreibtisch, sondern im Gespräch mit unseren Kunden.
Immer wieder tauchen ähnliche Fragen auf:
- Welche Leica M eignet sich für den Einstieg?
- Welche Unterschiede gibt es zwischen Summicron und Summilux?
- Lohnt sich eine analoge Leica heute noch?
- Welche Leica passt zu meiner Art der Fotografie?
- Wie beurteilt man den Zustand einer gebrauchten Leica richtig?
Statt dieselben Fragen immer wieder neu zu beantworten, entstand nach und nach die Idee, dieses Wissen dauerhaft zur Verfügung zu stellen.
Das Leica Lexikon
Aus vielen Gesprächen entwickelte sich das Leica Lexikon.
Dort erklären wir Fachbegriffe, stellen Kameramodelle vor und beantworten Fragen rund um Leica verständlich und praxisnah.
Unser Ziel ist kein trockenes Nachschlagewerk, sondern eine Wissenssammlung, die sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Leica-Fotografen weiterhilft.
Der Leica M Guide
Mit dem Leica M Guide entstand ein weiteres Projekt, das aus vielen Jahren praktischer Erfahrung gewachsen ist.
Der Guide richtet sich an alle, die das Leica M-System besser verstehen möchten – unabhängig davon, ob sie ihre erste Leica kaufen oder ihre vorhandene Ausrüstung erweitern möchten.
Statt reiner Technik stehen praktische Erfahrungen, Kaufentscheidungen und hilfreiche Tipps im Mittelpunkt.
„Wissen macht gute Kaufentscheidungen einfacher.“
Der Leica Blog
Auch im Leica Blog greifen wir regelmäßig Themen auf, die uns im Alltag begegnen.
Dazu gehören neue Leica-Modelle ebenso wie historische Kameras, Objektivvorstellungen, Kaufberatungen oder aktuelle Entwicklungen auf dem Gebrauchtmarkt.
Viele dieser Beiträge entstehen aus konkreten Fragen unserer Kunden.
Wissen wächst mit jeder Leica
Jede Kamera, jedes Objektiv und jedes Gespräch erweitert unseren Erfahrungsschatz.
Genau deshalb entwickelt sich auch unsere Website ständig weiter.
Neue Erkenntnisse fließen in bestehende Beiträge ein, Kaufberatungen werden ergänzt und das Leica Lexikon wächst kontinuierlich weiter.
So entsteht Schritt für Schritt eine Wissensplattform rund um Leica.
Warum uns das wichtig ist
Natürlich freuen wir uns über jede verkaufte Kamera.
Mindestens genauso wichtig ist uns jedoch, dass unsere Besucher Antworten auf ihre Fragen finden – auch dann, wenn sie an diesem Tag gar nichts kaufen möchten.
Gute Informationen schaffen Vertrauen.
Und Vertrauen ist für uns die Grundlage jeder langfristigen Kundenbeziehung.
„Wer sein Wissen teilt, hilft anderen dabei, bessere Entscheidungen zu treffen.“
17:45 Uhr
Sorgfältig verpackt – der letzte Schritt vor dem Versand
Bevor eine Leica unser Haus verlässt, beginnt ein letzter, besonders wichtiger Arbeitsschritt. Schließlich soll die Kamera ihren neuen Besitzer genauso sicher erreichen, wie sie unser Leica Wohnzimmer verlässt.

Ein letzter Blick auf die Kamera
Bevor eine Leica verpackt wird, nehmen wir sie noch einmal in die Hand.
Stimmen Kamera, Objektiv und Zubehör vollständig mit der Bestellung überein? Sind Akku, Ladegerät, Deckel und weiteres Zubehör vorhanden? Entspricht alles genau der Beschreibung im Angebot?
Erst wenn diese letzte Kontrolle abgeschlossen ist, beginnt das Verpacken.
Dieser letzte Blick gehört für uns selbstverständlich dazu.
Gut geschützt auf Reisen
Eine hochwertige Leica verdient einen sicheren Versand.
Deshalb wird jede Kamera sorgfältig geschützt und so verpackt, dass sie den Transport möglichst unbeschadet übersteht.
Je nach Modell und Lieferumfang kommen passende Schutzmaterialien zum Einsatz. Freiräume im Karton werden ausgefüllt, empfindliche Teile zusätzlich gesichert.
Unser Ziel ist einfach:
„Die Leica soll beim Auspacken denselben Eindruck hinterlassen wie beim Verpacken.“
Der schönste Moment gehört dem Kunden
Für uns endet der Arbeitstag oft mit dem Verschließen eines Pakets.
Für den Käufer beginnt dagegen ein ganz besonderer Moment.
Viele Leica-Fotografen erinnern sich noch Jahre später daran, wie sie ihre erste Leica ausgepackt haben.
Genau deshalb möchten wir, dass bereits das Öffnen des Pakets Freude bereitet.
Auf dem Weg zu einem neuen Kapitel
Manche Kameras bleiben viele Jahrzehnte bei ihrem Besitzer.
Andere wechseln nach einigen Jahren erneut den Fotografen.
Jede Leica schreibt ihre eigene Geschichte weiter.
Vielleicht begleitet sie künftig eine Reise durch Norwegen. Vielleicht dokumentiert sie Familienmomente oder entsteht mit ihr eine neue Reportage.
Genau dieser Gedanke gefällt uns besonders.
Ein kleines Stück Vertrauen reist mit
Wenn das Paket unser Haus verlässt, endet unsere Verantwortung nicht.
Viele Kunden melden sich nach dem Erhalt ihrer Leica noch einmal bei uns.
Manche schicken erste Fotos, andere berichten von ihren Eindrücken oder stellen Fragen zur Bedienung.
Solche Rückmeldungen freuen uns jedes Mal aufs Neue.
„Mit jeder versendeten Leica schicken wir auch ein Stück Vertrauen auf die Reise.“
18:30 Uhr
Am Ende zählt nicht die verkaufte Leica – sondern das Vertrauen unserer Kunden
Langsam wird es ruhiger im Leica Wohnzimmer. Die letzten E-Mails sind beantwortet, die Pakete auf dem Weg und die Kameras für den nächsten Tag liegen bereits bereit. Ein Arbeitstag endet – und gleichzeitig beginnt für viele Leica-Kameras ein neues Kapitel.

Jede Leica beginnt eine neue Reise
Im Laufe eines Tages verlassen einige Kameras unser Leica Wohnzimmer, andere treffen neu ein.
Manche begleiten künftig einen Straßenfotografen durch Berlin, andere reisen nach Skandinavien, Italien oder in die Alpen. Wieder andere werden Familienmomente festhalten oder ihren Platz in einer sorgfältig aufgebauten Sammlung finden.
Genau dieser Gedanke begeistert mich bis heute.
Jede Leica schreibt ihre Geschichte weiter.
Mehr als drei Jahrzehnte Leica-Erfahrung
Seit über 30 Jahren begleitet mich Leica – zunächst als Arbeitswerkzeug in meiner Zeit als Pressefotograf, später als leidenschaftlicher Sammler und heute als Spezialist für hochwertige gebrauchte Leica-Kameras.
In dieser Zeit habe ich unzählige Kameras in der Hand gehabt, viele besondere Menschen kennengelernt und immer wieder erlebt, welche Faszination von einer Leica ausgehen kann.
Diese Erfahrung möchte ich weitergeben.
Nicht nur durch den Verkauf von Kameras, sondern auch durch persönliche Beratung, ehrliche Zustandsbeschreibungen und fundiertes Wissen rund um das Leica-System.
Vielen Dank für Ihren Besuch
Vielleicht wollten Sie heute einfach nur einen Blick hinter die Kulissen werfen.
Vielleicht suchen Sie gerade Ihre erste Leica.
Oder Sie besitzen bereits seit vielen Jahren eine Leica und teilen dieselbe Begeisterung für diese außergewöhnlichen Kameras.
Ganz gleich, aus welchem Grund Sie unsere Website besucht haben – ich freue mich über Ihr Interesse.
„Leica ist für mich weit mehr als eine Kamera. Leica bedeutet Zeit, Präzision, Vertrauen und die Freude an guter Fotografie.“
Vielleicht sehen wir uns bald persönlich
Wenn Sie Fragen haben, eine gebrauchte Leica suchen oder einfach einmal verschiedene Modelle vergleichen möchten, freue ich mich auf Ihren Besuch im Leica Wohnzimmer Berlin.
Ebenso herzlich eingeladen sind Sie zum Leica Stammtisch Berlin, bei dem sich regelmäßig Leica-Fotografinnen und Leica-Fotografen austauschen.
Vielleicht lernen wir uns dort persönlich kennen.
Häufige Fragen zur Arbeit bei Roter Punkt Kamera
Von der ersten Prüfung bis zum sicheren Versand: Hier beantworten wir häufige Fragen zu unserem Arbeitsalltag, zur Zustandsbewertung gebrauchter Leica-Produkte und zur persönlichen Beratung.
Wie wird eine gebrauchte Leica bei Roter Punkt Kamera geprüft?
Jede gebrauchte Leica wird zunächst äußerlich begutachtet. Anschließend prüfen wir – abhängig vom jeweiligen Modell – unter anderem Bedienelemente, Sucher, Messsucher, Verschluss, Filmtransport, Sensor, Display, Anschlüsse und Objektivbajonett.
Optischer Zustand und technische Funktion werden dabei getrennt betrachtet. Erst nach dieser Prüfung erfolgt die Einordnung in unsere Zustandsbewertung.
Wird jede angebotene Leica selbst fotografiert?
Ja. Bei Roter Punkt Kamera verwenden wir für gebrauchte Leica-Kameras und Leica-Objektive nach Möglichkeit Originalfotos des tatsächlich angebotenen Artikels.
Dadurch können Interessenten den Zustand, den Lieferumfang und sichtbare Gebrauchsspuren bereits vor dem Kauf möglichst realistisch beurteilen.
Werden Gebrauchsspuren auf den Produktfotos entfernt?
Nein. Helligkeit, Weißabgleich und Bildausschnitt können für eine natürliche Darstellung angepasst werden. Gebrauchsspuren, Lackabrieb, Kratzer oder andere relevante Besonderheiten werden jedoch nicht digital entfernt.
Die Bilder sollen den tatsächlichen Zustand der angebotenen Leica möglichst ehrlich wiedergeben.
Wie werden gebrauchte Leica-Objektive kontrolliert?
Bei Leica-Objektiven betrachten wir unter anderem Front- und Hinterlinse, Vergütung, mögliche Reinigungsspuren, Staubeinschlüsse, Trübungen sowie den allgemeinen Glaszustand.
Zusätzlich werden Fokussierung, Blendenmechanik, Rastung, Fassung, Filtergewinde und Bajonett kontrolliert. Kleine altersübliche Spuren müssen die Bildqualität nicht zwangsläufig beeinträchtigen, werden aber möglichst transparent beschrieben.
Was bedeuten die Zustandsbewertungen A+++, A++, A+ oder B?
Unsere Zustandsbewertungen reichen von A+++ für gebraucht und neuwertig bis zu C für deutliche Gebrauchsspuren.
Die jeweilige Einstufung dient als erste Orientierung. Entscheidend bleiben immer die individuelle Beschreibung und die Originalfotos des konkreten Artikels. Eine ausführliche Erklärung finden Sie auf unserer Seite Zustandsbewertung.
Kann eine Leica mit sichtbarer Patina technisch sehr gut sein?
Ja. Sichtbarer Lackabrieb oder altersübliche Gebrauchsspuren sagen nicht automatisch etwas über die technische Funktion einer Leica aus.
Eine intensiv genutzte Kamera kann technisch ausgezeichnet funktionieren. Umgekehrt kann ein äußerlich nahezu neuwertiges Exemplar eine technische Auffälligkeit besitzen. Deshalb betrachten wir Optik und Funktion getrennt voneinander.
Kann ich eine Leica im Leica Wohnzimmer Berlin persönlich ansehen?
Ja. Nach vorheriger Terminvereinbarung können ausgewählte Leica-Kameras und Leica-Objektive im Leica Wohnzimmer Berlin persönlich angesehen und verglichen werden.
Die Beratung findet in ruhiger Atmosphäre und ohne den Zeitdruck eines klassischen Ladengeschäfts statt. Eine Terminanfrage können Sie über unsere Kontaktseite senden.
Berät Roter Punkt Kamera auch Leica-Einsteiger?
Ja. Wir beraten sowohl Einsteiger als auch erfahrene Leica-Fotografen und Sammler.
Am Anfang steht nicht die Frage nach dem teuersten Modell, sondern nach den persönlichen fotografischen Anforderungen. Dabei spielen Motive, bevorzugte Brennweiten, Bedienung, Budget und die gewünschte Art der Fotografie eine wichtige Rolle.
Wo finde ich weitere Informationen über Leica-Kameras und Objektive?
Auf unserer Website finden Sie das Leica Lexikon, den Leica Blog und den Leica M Guide.
Dort erklären wir Leica-Modelle, Objektive, Fachbegriffe, Kaufentscheidungen und Besonderheiten des Leica M-Systems.
Wie wird eine verkaufte Leica für den Versand vorbereitet?
Vor dem Verpacken kontrollieren wir noch einmal, ob Kamera, Objektiv, Zubehör und Lieferumfang mit der Bestellung übereinstimmen.
Anschließend wird die Leica sorgfältig geschützt, im Versandkarton gegen Bewegung gesichert und für den Transport vorbereitet.
Kauft Roter Punkt Kamera auch Leica-Kameras und Objektive an?
Ja. Wir kaufen ausgewählte Leica-Kameras, Leica-Objektive und passendes Zubehör an.
Für eine erste Einschätzung benötigen wir möglichst die genaue Modellbezeichnung, Angaben zum Zustand, den vorhandenen Lieferumfang und aussagekräftige Fotos. Weitere Informationen finden Sie unter Leica Ankauf.
Wo finde ich die aktuell verfügbaren Leica-Produkte?
Die aktuell verfügbaren gebrauchten Leica-Kameras, Leica-Objektive und Zubehörartikel finden Sie in unserem Leica Pre-Owned Shop.
Da es sich überwiegend um Einzelstücke handelt, kann sich das Angebot regelmäßig ändern.