Die Zuordnung basiert auf historischen Leica- und Leitz-Seriennummernlisten sowie auf von Roter Punkt Kamera selbst geprüften Einzeldatensätzen aus dem eigenen Warenbestand. Konkrete Tagesdaten in diesen Einzeldatensätzen sind exakt dokumentierte Produktionsdaten. Einzelne historische Nummernbereiche können sich überschneiden oder als nicht vergeben dokumentiert sein. In solchen Fällen zeigt der Finder mehrere mögliche Zuordnungen beziehungsweise einen entsprechenden Hinweis an.
Mit unserem Leica Seriennummern-Finder können Sie die Seriennummer einer Leica Kamera oder eines Leica Objektivs überprüfen. Geben Sie einfach die auf Ihrer Kamera oder Ihrem Objektiv eingravierte Nummer in das Suchfeld ein. Der Finder durchsucht die bei uns hinterlegten historischen Seriennummernbereiche und zeigt Ihnen die passende Zuordnung.
Je nach Produkt erhalten Sie Angaben zu Modell, Baujahr beziehungsweise Produktionszeitraum, Seriennummernbereich und Produktionsblock. Bei Leica Objektiven können zusätzlich Informationen wie Brennweite, Lichtstärke, Fertigungsort oder historische Bestellbezeichnungen vorhanden sein.
Was verrät die Seriennummer einer Leica?
Die Seriennummer ist bei klassischen Leica Kameras und Objektiven eine der wichtigsten Möglichkeiten, ein Exemplar zeitlich einzuordnen. Leica beziehungsweise Ernst Leitz vergab über Jahrzehnte Nummernbereiche für bestimmte Produktionsserien. Dadurch lässt sich häufig feststellen, in welchem Zeitraum eine Kamera oder ein Objektiv gefertigt oder einem Produktionsblock zugeteilt wurde.
Gerade bei älteren Leica M-Kameras, Schraubleicas und klassischen Leitz Objektiven ist die Seriennummer deshalb für Sammler und Käufer interessant. Sie kann helfen, ein Modell genauer einzuordnen und zu prüfen, ob Seriennummer, Ausführung und vermutetes Baujahr grundsätzlich zusammenpassen.
Seriennummer und Baujahr
Das Ergebnis unseres Finders nennt in vielen Fällen ein konkretes Jahr. Bei anderen Serien sind Zeiträume wie beispielsweise „1934–35“ angegeben. Solche Angaben sollten nicht als exaktes Produktionsdatum eines einzelnen Exemplars verstanden werden. Historische Seriennummernlisten dokumentieren meist Nummernblöcke und Produktionszuweisungen und nicht zwangsläufig den Tag, an dem genau diese eine Kamera oder dieses eine Objektiv fertiggestellt wurde.
Seriennummernbereich und Produktionsblock
Viele Leica Seriennummern wurden blockweise bestimmten Modellen zugeordnet. Deshalb zeigt unser Finder neben dem gefundenen Modell auch den bekannten Nummernbereich an. Bei Kameras kann zusätzlich die für diesen Block dokumentierte Stückzahl erscheinen.
Die Stückzahl eines Nummernblocks ist jedoch nicht automatisch mit der Zahl tatsächlich verkaufter Kameras gleichzusetzen. Historische Produktionsunterlagen können Lücken, nicht verwendete Nummern oder nachträgliche Abweichungen enthalten.
Leica Kamera anhand der Seriennummer bestimmen
Die Leica Kameradaten umfassen zahlreiche klassische Baureihen von den frühen Leica I, II und III über Schraubleicas bis zu verschiedenen Leica M-Modellen und weiteren Kameraserien.
Wählen Sie im Finder „Kamera“ und geben Sie ausschließlich die Seriennummer ein. Punkte oder Leerzeichen innerhalb der Nummer sind nicht erforderlich. Wird ein passender Nummernbereich gefunden, zeigt Ihnen die Suche die hinterlegte Modellbezeichnung und die zeitliche Zuordnung.
Leica M3, M2, M4, M5 und M6 bestimmen
Besonders bei klassischen Leica M-Kameras spielt die Seriennummer eine wichtige Rolle. Innerhalb einer Modellreihe können sich über die Produktionsjahre technische Details, Ausführungen und Oberflächen verändert haben. Außerdem existieren Sonderausführungen und kleinere Produktionsserien, die in historischen Nummernlisten teilweise gesondert verzeichnet sind.
Die Seriennummer allein ersetzt deshalb keine vollständige Begutachtung einer Kamera. Für eine erste zeitliche und modellbezogene Zuordnung ist sie jedoch eines der wichtigsten Merkmale.
Schraubleica anhand der Seriennummer bestimmen
Bei frühen Leica Kameras mit Schraubgewinde ist die Seriennummer besonders hilfreich, weil zahlreiche Varianten der Leica I, II, III und ihrer Weiterentwicklungen über viele Jahre produziert wurden. In den historischen Nummernblöcken finden sich außerdem besondere Ausführungen wie verchromte Modelle, Reporter-Versionen oder einzelne Sonderproduktionen.
Leica Objektiv anhand der Seriennummer bestimmen
Auch Leica und Leitz Objektive tragen Seriennummern, mit denen sich viele Objektive einem Produktionszeitraum zuordnen lassen. Unser Finder enthält deshalb eine separate Datenbank für Objektive.
Wählen Sie oben „Objektiv“ und geben Sie die Seriennummer ein. Bei einem passenden Treffer können neben dem Baujahr auch Objektivbezeichnung, Brennweite, Lichtstärke, historische Bestellnummer beziehungsweise Bezeichnung und der dokumentierte Fertigungsort ausgegeben werden.
Welche Leica Objektive lassen sich bestimmen?
Die Datenbank umfasst klassische Leitz und Leica Objektive aus unterschiedlichen Systemen und Produktionsperioden. Dazu gehören unter anderem Objektivfamilien wie Elmar, Hektor, Summar, Summitar, Summicron, Summilux, Noctilux, Elmarit, Telyt und zahlreiche weitere Varianten.
Je nach Produktionszeitraum können Objektive aus Wetzlar, Kanada, Solms oder von weiteren Fertigungspartnern stammen. Ist ein Fertigungsort in den zugrunde liegenden Daten dokumentiert, wird er im Suchergebnis angezeigt.
Warum kann eine Seriennummer mehrere Treffer liefern?
Historische Leica Seriennummernlisten sind nicht in jedem Bereich vollständig widerspruchsfrei. Einzelne Nummernbereiche können sich überschneiden oder in verschiedenen Quellen beziehungsweise Produktionslisten unterschiedlich zugeordnet sein.
Unser Finder unterdrückt solche Mehrfachzuordnungen nicht. Wenn zu einer eingegebenen Seriennummer mehrere passende Datensätze vorhanden sind, werden die möglichen Zuordnungen angezeigt. Das ist transparenter, als automatisch eine einzige Variante als zweifelsfrei richtig auszugeben.
Wo finde ich die Seriennummer bei einer Leica?
Der genaue Ort der Seriennummer hängt vom Kameramodell beziehungsweise Objektiv ab. Bei vielen klassischen Leica M-Kameras befindet sie sich auf der Oberseite der Kamera beziehungsweise am Zubehörschuh. Bei verschiedenen neueren Leica Kameras kann sie auf der Unterseite des Gehäuses zu finden sein.
Bei Objektiven befindet sich die Seriennummer üblicherweise als Gravur am Objektivgehäuse beziehungsweise an einem Ring des Objektivs. Leica selbst zeigt für verschiedene aktuelle und ältere Produktgruppen unterschiedliche Positionen der Seriennummer.
Wie zuverlässig sind historische Leica Seriennummern?
Seriennummernlisten für historische Leica Produkte sind eine wertvolle Orientierung, sie dürfen aber nicht mit einem lückenlosen digitalen Werksarchiv verwechselt werden. Gerade bei sehr alten Kameras und Objektiven können Produktionszuweisungen, tatsächlich verwendete Nummern und überlieferte Listen voneinander abweichen.
In den historischen Daten finden sich teilweise ausdrücklich nicht vergebene Nummernbereiche. Andere Bereiche überschneiden sich oder enthalten Sonderproduktionen. Unser Finder versucht deshalb nicht, diese historischen Besonderheiten künstlich zu glätten.
Für die normale Bestimmung einer Leica liefert die Seriennummer meist eine sehr gute erste Einordnung. Bei besonders seltenen Kameras, Sondermodellen oder wertvollen Sammlerstücken sollte die Seriennummer jedoch zusammen mit Ausführung, Gravuren, technischen Merkmalen und der Provenienz betrachtet werden.
Leica Seriennummer und Wert einer Kamera
Aus der Seriennummer allein lässt sich der Marktwert einer Leica nicht bestimmen. Sie hilft jedoch dabei, Modell und Produktionszeitraum einzugrenzen. Das ist eine wichtige Grundlage für eine realistische Bewertung.
Entscheidend für den Wert sind zusätzlich Zustand, technische Funktion, Originalität, Farbe und Ausführung, vorhandenes Zubehör, Originalverpackung und Dokumente sowie bei seltenen Modellen die genaue Variante.
Bei Objektiven kommen unter anderem optischer Zustand, Vergütung, Linsenoberflächen, Blende, Fokussierung und mögliche besondere Ausführungen hinzu.
Leica M Seriennummern: M3 bis M6
Besonders häufig werden Seriennummern klassischer Leica M-Kameras gesucht. Dazu gehören unter anderem Leica M3, M2, M1, M4, M5 und M6. Über die Seriennummer lassen sich viele Produktionsblöcke zeitlich einordnen und teilweise auch besondere Ausführungen erkennen.
Wer gezielt nach den klassischen Leica M-Modellen sucht, findet zusätzlich unsere Übersicht der Leica M Seriennummern von M3 bis M6 TTL.
Leica Seriennummern bei Roter Punkt Kamera
Bei Roter Punkt Kamera beschäftigen wir uns täglich mit gebrauchten und klassischen Leica Kameras und Objektiven. Seriennummern gehören dabei zu den wichtigsten Merkmalen, um ein Exemplar zeitlich einzuordnen und eine Ausführung genauer zu bestimmen.
Der Seriennummern-Finder soll deshalb vor allem eine schnelle Orientierung ermöglichen. Bei seltenen Sondermodellen, ungewöhnlichen Gravuren oder widersprüchlichen historischen Angaben sollte die Seriennummer immer zusammen mit den übrigen Merkmalen des jeweiligen Exemplars betrachtet werden.
